Beitragende

Folgende Personen wirkten beim K3-Kongress 2024 mit.

Der K3 lebt von einer aktiven Community

Hinter dem K3-Kongress steht ein Veranstalterbündnis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (zum OK). Dieses ermöglicht ein vielseitiges Programm. Seien es Inputs hochkarätiger Keynotes, konstruktive Beiträge bei «Forum und Debatte» oder inspirierende Anregungen in den Workshops – der K3 lebt von einer aktiven Community!

Machen Sie sich selbst ein Bild, wer alles zum Gelingen des K3-Kongresses beitrug!

A

Maximilian Arnhold

Maximilian Arnhold, Jahrgang 1996, ist freier Klimajournalist und Podcaster aus Norddeutschland. Während seines Volontariats beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) hat er den Podcast „Klima und wir“ gehostet und anschließend als Multimedia-Redakteur fortgeführt. Nach einer weiteren Station 2023 bei der Frankfurter Rundschau hat er sich selbständig gemacht. Er schreibt unter anderem für die taz, den epd und im Climate Table. Schwerpunkte: Klimabewegung, Landwirtschaft und Ozeane. In den Journalismus hat er über das Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg, Praktika und eine Mitarbeit bei Stern.de gefunden.

Bild: Christoph Boeckheler

B

Marie-Luise Beck

Marie-Luise Beck ist seit 2012 Geschäftsführerin des Wissenschaftsverbandes Deutsches Klima-Konsortiums (DKK), einem Zusammenschluss von 26 führenden Forschungsorganisationen der Klimaforschung und Klimafolgenforschung in Deutschland mit dem Ziel, gemeinsame Forschungsstrategien zu entwickeln und Wissenschaft zu kommunizieren. Projekte wie die Online-Vorlesung zum Klimawandel auf Deutsch und Englisch sowie der K3-Kongress zu Klimakommunikation entstanden unter ihrer Mitwirkung. Zuvor war sie in dem Projekt „Forschungsforum Öffentliche Sicherheit“ an der Freien Universität Berlin verantwortlich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik. In den Jahren 2000 bis 2009 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin bei verschiedenen Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Dort steuerte sie ab 2007 den Aufbau der Parlamentsinitiative „Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit“, dessen Vorstand sie heute angehört.

Sophia Becker

Sophia Becker ist Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschungsmethoden an der Technischen Universität Berlin und Forschungsgruppenleiterin am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz Zentrum Potsdam (RIFS). Seit 2019 leitet sie die Nachwuchsgruppe EXPERI: „Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Realexperiment“. Von 2022 bis 2024 war sie Vizepräsidentin der TU Berlin für die Ressorts Nachhaltigkeit, interne Kommunikation, Transfer und Transdisziplinarität. Sie hat in Münster und Paris Diplom-Psychologie studiert und 2017 ihre Promotion (Thema: Rebound-Verhalten und individuelle Pkw-Mobilität) in Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart abgeschlossen, gefördert durch die Helmholtz Allianz ENERGY TRANS. Im Jahr 2015 war sie Gastwissenschaftlerin am Transportation Sustainability Research Center der University of California Berkeley.

Bild: Die Hoffotografen GmbH

Katharina Benedetter

Katharina Benedetter ist Mitgründerin der Nachhaltigkeitsberatung Future Minds und des Vereins Hallo Klima!. Als zertifizierte Fachtrainerin und Business Coach begleitet ihre Kund*innen bei ihrer klimafitten Transformation. Authentische Klimakommunikation ist dabei ein zentrales Tool. Katharina arbeitet seit über 10 Jahren mit verschiedenen Zielgruppen im nationalen und internationalen Setting.

Juliane Berger

Juliane Berger leitet am Umweltbundesamt das Fachgebiet Klimaschutz. Dort verantwortet sie die Arbeiten zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, Klimakommunikation, die Begleitung der internationalen Klimaverhandlungen und die Empfehlungen zur Beschleunigung des globalen Klimaschutzes. Für das UN-Umweltprogramm begleitet sie den jährlichen UNEP Emissions Gap Report als Mitglied im steering committee. Als Mitglied der deutschen Delegation begleitete sie die UN-Klimaverhandlungen und berät insbesondere das Auswärtige Amt zur internationalen Klimapolitik und den IPCC-Berichten.

Bild: Susanne Kambor, Umweltbundesamt

Cornelia Betsch

Cornelia Betsch ist Psychologin und Professorin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt. Außerdem leitet sie die Arbeitsgruppe Gesundheitskommunikation am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg. In Erfurt ist sie Direktorin des Institutes for Planetary Health Behaviour (Institut für klimagesundes Verhalten). Sie forscht zu Gesundheits- und klimagesundem Verhalten, z.B. zur Handlungsbereitschaft gegen die Klimakrise, dem umsichtigen Gebrauch von Antibiotika und zu Impfverhalten. Dabei weitet sie auch den Blick auf andere Kontinente, z.B. in ihrer Forschung zum umsichtigen Gebrauch von Antibiotika oder zu Impfverhalten in verschiedenen afrikanischen Ländern. Während der Corona-Pandemie initiierte sie das COVID-19 Snapshot Monitoring (COSMO) und anschließend die Planetary Health Action Survey (PACE). Mit diesen groß angelegten Studien werden regelmäßig Erkenntnisse zu Wissen, Risikowahrnehmung, Schutzverhalten und Vertrauen der Menschen zur den jeweiligen Krisen gewonnen, die in Gesellschaft und Politik zum Diskurs beitragen. 2021 wurde sie mit dem Deutschen Psychologiepreis und 2022 mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet.

Bild: Marco Borggreve

Jenny Bischofberger

Dr. Jenny Bischofberger ist Talking Hopes wissenschaftliche Koordinatorin. Dass die Erde ein kostbarer Garten ist, brachte ihr schon ihr Opa bei, der Förster war. Später wurde Namibia ihre heimliche Heimat: Dort erforschte sie als Geoökologin zunächst die Artenvielfalt der Savanne; dann interessierte sie sich immer stärker für das so entscheidende Zusammenspiel von Natur, Mensch und Politik. Für ihre Promotionsarbeit analysierte sie die Dynamiken zwischen Biodiversität, politischen Entscheidungsprozessen und Umweltwahrnehmung im Nordwesten des Landes. Auch danach zog sich das Brückenbauen zwischen verschiedenen Perspektiven wie ein roter Faden durch ihre weitere wissenschaftliche Arbeit u. a. am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt. Worauf sie außerdem schwört, sind Kommunikation und Kollaboration: Komplexe Probleme brauchen gemeinsame Lösungen, ist ihre Mantra. Gut, dass wir darüber gesprochen haben.

Elia Blülle

Journalist und Reporter beim Schweizer Magazin Republik

Bild: Nick Lobeck

Swen Bos

Dr. Swen Bos ist Postdoc in der Abteilung Technologie und Gesellschaft (TSL) der Empa in St. Gallen. Sein Hauptinteresse gilt der Bewältigung von “Wicked Problems” durch die Erforschung von Entscheidungsprozessen und sich verändernden Systemen. Swen hat sich dabei auf tropische Landnutzungssysteme spezialisiert, wobei er Simulationsspiele und lokales ökologisches Wissen als Werkzeuge zum Verständnis von Landwirtschafts- und Waldbewirtschaftungsstrategien durch Kleinbauern in Kenia und Indien einsetzt. Im Rahmen des ETH-Projekts “Evidence-based dialogue on trade-offs in wicked societal problems” erforscht er mit Hilfe von Simulationsspielen die Zielkonflikte zwischen der Erhaltung der biologischen Vielfalt und der grünen Energiewende in der Schweiz. Das Spiel wird eingesetzt, um verschiedene Ansichten der Beteiligten zu identifizieren, deren Möglichkeiten bei der Entwicklung von Szenarien darzustellen und dabei gemeinsam kreative Lösungen zu finden.

Marta Brkovic Dodig

Dr. Ing. Arch. Marta Brkovic Dodig ist Assistenzprofessorin für Architektur an der Fakultät für Medien und Kommunikation der Singidunum Universität in Belgrad, Gründungsdirektorin der NGO ARQubator und Senior Researcher am EPFL Land Lab und der EMPA in der Schweiz. Sie war 2018-2020 Alexander-von-Humboldt-Stipendiatin am Lehrstuhl für Städtebau und Stadtentwicklung der TU Berlin und 2014 Weisser Fellow an der University of Michigan. Durch die Kombination ihrer Arbeit im NGO-Sektor, in der Wissenschaft und zuvor in Designbüros befasste sie sich mit Themen wie der Gestaltung von Schulen und Lernräumen, nachhaltiger Architektur, partizipativer Planung und Gestaltung, Aktivismus in der Architektur, gebauter Umweltbildung für Kinder sowie Forschungsmethoden in Architektur und Stadtplanung mit dem Schwerpunkt auf Designforschung und Spielen. Sie ist Mitherausgeberin von The Routledge Companion to Games in Architecture and Urban Planning.

Thomas Brudermann

Thomas Brudermann ist Psychologe und Nachhaltigkeitsforscher und als assoziierter Professor an der Universität Graz tätig. In seiner Forschungsarbeit arbeitet er an den Schnittstellen von Nachhaltigkeitstransformationen und menschlichem Verhalten. Neben seinem humorvollen Sachbuch »Die Kunst der Ausrede« verfasste er als Autor und Co-Autor über 30 Beiträge in internationalen Fachzeitschriften und Büchern. 2023 wurde er gemeinsam mit Annechien Hoeben für seinen humorvollen und niederschwelligen Zugang mit dem Eunice Foote Preis für Klimakommunikation ausgezeichnet.

Bild: Uni Graz / Tzivanopoulos

Katrin Brugger

Katrin Brugger war zwischen 04/2017-08/2024 Leiterin des CCCA Servicezentrums und Vertretung in internationalen Agenden des CCCA. Mit internationalen Ausbildungs- und Arbeitsstopps in Nord- und Südamerika ist sie seit 2013 für Wissenschaftsnetzwerke und die Verknüpfung von Forschung-Bildung und Praxis in der österreichischen Forschungslandschaft tätig. Nach dem Aufbau eines Rohstoff-Forschungs-Bildungsnetzwerkes (EIT RawMaterials KIC) führte sie der berufliche Weg zurück zur Alma Mater, um von dort aus das Klimaforschungsnetzwerk CCCA zu gestalten. Gemeinsam mit ihrem Team betreut sie die Forschungscommunity, bringt Forschungsergebnisse an Praxispartner:innen, Entscheidungsträger:innen und lernt jeden Tag aufs Neue über die Wichtigkeit von klarer, Zielgruppen-gerichteter und ehrlicher Kommunikation sowie Transparenz und Schnittstellenmanagement mit Stakeholder:innen.

Lisa Bührmann

Lisa Bührmann hat Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Osnabrück (B.A.) und der Humboldt-Universität zu Berlin studiert (M.A.). Seit 2017 ist sie bei der Kommunikationsagentur EUMB Pöschk GmbH & Co. KG beschäftigt und leitet dort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der ENERGIETAGE. Außerdem ist sie Projektleiterin der Netzwerk-Kampagne “Berlin spart Energie”, die das Büro im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt in Berlin durchführt. In ihrer Arbeit legt sie den Fokus auf alle Fragen rund um die Energiewende- und Klimakommunikation.

Bild: Michel Buchmann

Stefanie Busch 

Frau Busch studierte bis 1996 and der Universität Trier und der University of Manitoba (Winnipeg, Kanada) Angewandte Physische Geografie mit den Schwerpunkten Fernerkundung, Geographische Informationssysteme (GIS) und Bodenkunde. Im Jahr 2021 erlangte sie darüber hinaus einen Master in Nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit der TU Kaiserslautern.

In langjähriger Tätigkeit bei einer Rückversicherung im Group Risk Management, befasste sie sich mit der Analyse und Simulation weltweiter Naturgefahren und den Auswirkungen des Klimawandels.

Seit Januar 2024 ist Frau Busch bei der IP SYSCON GmbH im Projektmanagement Team Energie und Klima beschäftigt. Sie verantwortet den DialogHub, einen Bereich, in dem durch den Einsatz von Werkzeugen (Dialogtool) für verschiedene, energierelevante Themen die Akteurs- und Bürgerbeteiligung in der Energiewende vorangetrieben werden soll.

C

Sybille Chiari

Dr. DI Sybille Chiari hat an der Universität für Bodenkultur Wien studiert und promoviert und viele Jahre am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit zum Thema Klimakommunikation geforscht. Das Thema begleitet und begeistert sie nach wie vor: als selbstständige Wissenschaftlerin & Beraterin, als Managerin der Klima- und Energiemodellregion Vöckla-Ager und privat als Gründerin und Obfrau eines klimafitten Cohousing-Projekts mit regenerativer Landwirtschaft (Belehof / OÖ).

D

Robert Dağcı

Robert Dağcı hat einen akademischen Hintergrund in BWL, Kultur- und Technikwissenschaften und arbeitet seit 10 Jahren in der politischen Kommunikation im Klima- und Energiewendefeld bei der Berliner Fachagentur EUMB Pöschk. Hier verantwortete er bereits diverse Projekte und Kampagnen und konzipiert als Methodenexperte besonders gerne Multistakeholder-Austauschformate, u.a. im Rahmen der Bundesleitkonferenz Berliner ENERGIETAGE, die er mitorganisiert.

Er ist zertifizierter Projektmanager sowie LEGO SERIOUS PLAY-Facilitator der Association of Master Trainers und setzt sich — als passionierter Brettspieler — in seiner Arbeit seit einigen Jahren insbesondere mit Fragestellungen rund um die wirksame Gamifizierung von Klimakommunikation auseinander, zu denen er unter dem Label #spielKlima vor zwei Jahren unter anderem eine viertägige Fachkonferenz für das Bundeswirtschaftsministerium initiierte, aus der das gleichnamige Stakeholdernetzwerk hervorging.

Bild: EUMB

Marianne Dobner

Marianne Dobner ist Mitgründerin der Nachhaltigkeitsberatung Future Minds und des Vereins Hallo Klima!. Sie ist Kultur- und Sozialanthropologin, zertifizierte Fachtrainerin, Klimapuzzle-Vermittlerin, Gründungsmitglied des Netzwerkers „Klima kommunizieren“ und Bildungsexpertin.

Lukas Dorsch

Lukas Dorsch ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Umweltbundesamt Deutschland (UBA) im Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass). Dort unterstützt er die Entwicklung einer neuen, vorsorgenden Klimaanpassungsstrategie der deutschen Bundesregierung. Vor seiner Tätigkeit am UBA arbeitete er bei einem Berliner Think-and-Do-Tank in angewandten Forschungsprojekten und der Politikberatung zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland und Europa. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag dabei auf der Analyse von Klimarisiken sowie deren zielgruppengerechten Kommunikation. Zudem sammelte er in verschiedenen umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeitskommunikation und -bildung. Lukas Dorsch studierte Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und Global Change Management (M. Sc.) an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Bild: E. Lopez

E

Samuel Eberenz

Samuel Eberenz arbeitet seit 2021 als Projektleiter für Klima und Energie bei Risiko-Dialog in Zürich. Im Rahmen des Innovationsprojekts «Future Urban Society» sucht er kreative Ansätze, wie das städtische Leben in den planetaren Grenzen möglich ist. Ausserberuflich ist Samuel als Editor für Wissenschaftslyrik beim Consilience Journal tätig und veranstaltet das «Labor mit Utopieverdacht» und experimentelle Schreibwerkstätten.

Sebastian Ebert

Sebastian Ebert ist Diplom-Ingenieur der Stadt- und Regionalplanung und seit 2012 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt Deutschland (UBA) im Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) tätig.

Als Schwerpunkt betreut er verschiedene Verfahren zur Beteiligung und Aktivierung von Stakeholdern sowie Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie, zuletzt den Dialog KlimaAnpassung. Weitere Fachexpertise besitzt Sebastian Ebert zu rechtlichen Instrumenten, die Belange der Klimaanpassung regeln, sowie v.a. in den Handlungsfeldern Raumplanung, Stadtentwicklung und Gebäude.

Von 2009-2019 hat Sebastian Ebert auch Governance-Ansätze zur Klimaanpassung im Rahmen von drei Interreg-Projekten im Alpenraum und Ostseeraum erprobt und begleitet. Letztere Aktivitäten schließen seine vorhergehende Tätigkeit in der Geschäftsstelle der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) ein.

Bild: Umweltbundesamt, Susanne Kambor

F

Lukas Fesenfeld

Lukas Fesenfeld forscht und lehrt an der ETH Zürich und Universität Bern im Bereich der Governance, politischen Ökonomie sowie Psychologie von Ernährungs- und Klimapolitik. Dabei beschäftigt er sich schwerpunktmässig mit der Rolle von positiven Kippunkten in Transformationsprozessen. Herr Fesenfeld berät regelmässig Entscheidungstragende aus Politik, Administration, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und ist Ko-Autor mehrerer Policy Reports, z.B. dem Global Tipping Points Report, dem SDSN-Bericht «Wege in die Ernährungszukunft der Schweiz» oder dem Bericht der Food Systems Economics Commission. Im Jahr 2014 gründete Herr Fesenfeld NAHhaft, einen Think- & Do-Tank zur Transformation von Ernährungssystemen.

Bild: Universität Bern / Vera Knöpfel

Julia Fessler

Julia Fessler ist Geschäftsführerin und Co-Founderin der Unternehmensberatung susform – sustainability transformation. Als Fachexpertin für ESG-Regulatorik und Klimathemen war sie zuvor 13 Jahre bei der internationalen Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Bereich Sustainability Consulting tätig und leitete dort das Climate-Team. Die studierte Betriebswirtin unterstützt Kunden aller Branchen bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsanforderungen und-berichterstattung sowie auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Frau Fessler ist zudem regelmäßig als Vortragende bei Fachveranstaltungen und Lehrgängen zu tätig.

 

G

Jérémie Gagné

Jérémie Gagné (*1986) ist Senior Projektmanager bei More in Common Deutschland. Er forscht dort zur gesellschaftlichen Dynamik in Deutschland und ist u.a. Studienautor zur Wahrnehmung der Klimadebatte in der deutschen Bevölkerung. Die hierfür nötige Erfahrung in der Durchführung quantitativer und qualitativer Erhebungen erwarb er auf früheren beruflichen Stationen, u.a. bei einem Berliner Meinungsforschungsinstitut. Er studierte Politik- und Europawissenschaften in Berlin und Paris.

Anna Gaul

Bachelor- und Masterstudium der Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Während des Masterstudiums wissenschaftliche Hilfskraft in der Nachwuchsforschungsgruppe „Digital Democratic Mobilization in Hybrid Media Systems (DigiDeMo)“ an der LMU. Masterarbeit zum Thema „Die Rolle des Vertrauens bei der journalistischen Arbeit. Eine Befragung von Journalist:innen im Kontext von Gesundheits- und Umweltkrisen“. Seit November 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Munich Science Communication Lab (MSCL). Aktuell Promotion zu den Effekten von konstruktivem Klimajournalismus auf Rezipient:innen.

Bild: A. Gaul

Bernhard Goodwin

Studium der Kommunikationswissenschaft, Informatik und Recht im Nebenfach an der LMU München. Magisterarbeit „Inhalt und Form: Die Medienwirkung inhaltlicher und formaler Medienframes“. 2005 bis 2009 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik Arbeitsbereich Umweltkommunikation. Forschungsarbeit zum Kommunikationsverhalten von Wissenschaftlern und zur Einführung eines Podcast mit wissenschaftlichen Inhalten. Promoviert mit einer Dissertation zum Thema „Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikation: Der Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Gesellschaft am Beispiel der Forstwissenschaften“. Seit 2009 Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung. Seit 2021 auch Executive Director des Munich Science Communication Lab, einer gemeinschaftlichen Initiative, die das Wissen über Wissenschaftskommunikation vertiefen wird.

Bild: MSCL / David Pierce Brill

Katharina Götting

Katharina Götting (M. Sc., Psychologie) ist ebenfalls Referentin beim Wandelwerk e.V. und hat bereits für unterschiedlichste Zielgruppen umweltpsychologische Workshops, insbesondere zu kollektiven Aktionen, gegeben. Hauptberuflich promoviert sie in einem interdisziplinären Team an der Technischen Universität Berlin und am Institut für Nachhaltigkeitsforschung (RIFS, Helmholtz-Zentrum Potsdam) zur Mobilitätswende. Neben ihrer Forschungstätigkeit teilt sie ihr Wissen als Dozentin für Psychologie und in interdisziplinären Seminaren, insbesondere zu umwelt- und sozialpsychologischen Themen wie der Psychologie des Protests. Darüber hinaus ist sie als systemische Mediatorin ausgebildet und interessiert sich für konfliktbehaftete Themen, die für einen gesellschaftlichen Wandel unumgänglich sind.

Bild: Lotte Ostermann

Brigitte Grahsl

Brigitte Grahsl startete einen umfangreichen Blog zum Thema Klimakommunikation und unterstützte die Öffentlichkeitsarbeit des österreichischen Klimavolksbegehrens. Seit fast drei Jahren arbeitet sie als Referentin für Klimakommunikation bei der Klimaschutzinitiative klimaaktiv, wo sie praxisnahe Ressourcen für effektive Klimakommunikation entwickelt. In diesem Rahmen hält sie Workshops und Vorträge zu Klimabildung, Klimagesprächen, strategischer Kommunikation und dem richtigen Umgang mit Desinformations- und Verzögerungsstrategien.

H

Alec Hager

Alec Hager ist seit 2004 für die Verkehrswende tätig: als Mitgründer, Sprecher und Geschäftsführer der Radlobby Österreich (2013 bis 2017), Leiter von “Die Radvokat:innen – Büro zur Mobilitätswende” (seit 2017) und Koordinator von “Radkompetenz Österreich” (seit 2014), Mitbetreiber der größten Verkehrspetition Wiens “Platz für Wien” (2020) und Projektleiter von “Wir machen Wien”, einer Plattform zur Vernetzung von Bürger:innen-Initiativen (seit 2023). Daneben bringt er mit dem “Cycle Cinema Club” seit 2012 energieautarkes Fahrradkino an Orte von Arendsdorf bis Zagreb und unterstützt seit 2006 die monatliche Radprotestfahrt “Critical Mass Vienna”. www.wirmachen.wien

Bild: Peter Provaznik/Die Radvokaten

Marcel Hänggi

Marcel Hänggi, geboren 1969, hat an der Universität Zürich Geschichte studiert. Er arbeitet als Journalist und Buchautor, namentlich zu den Themen Umwelt, Wissenschaft und Technik. Er war der Vater des Schweizer Volksbegehrens «Gletscher-Initiative», das 2023 in die Annahme eines neuen Klimaschutzgesetzes an der Urne mündete. Marcel Hänggi lebt mit seiner Familie in Zürich.

Anna-Zoë Herr

Anna-Zoë Herr unterstützt Talking Hope in der Recherche und Konzeption von Kommunikations- und Engagement-Strategien. Ihre Mantra: Die Klimawende braucht Weitblick, Kreativität und Hoffnung. Für ihr Studium suchte sie deshalb nach einer Universität, an der sie gleichzeitig Nachhaltigkeit, Soziologie und Kunst studieren konnte. An ihr B.A. Studium an einem Liberal Arts College in den USA hängte sie einen Master in Global Studies an der Humboldt-Universität in Berlin an – mit Studienabschnitten in Südafrika und Indien und immer mit dem kombinierten Fokus: Wie kann Arbeit zu Nachhaltigkeit und Entwicklung auch mit kreativen Ansätzen vorangebracht werden? Beruflich testete sie das gleich auch praktisch am Museum für Naturkunde Berlin als Public Engagement Coordinator der Berlin School of Public Engagement. Neben ihrer Arbeit bei Talking Hope promoviert sie jetzt. Das Thema ihrer Forschungsarbeit: „Warum Klimakommunikation Hoffnung braucht“. Und natürlich malt und fotografiert sie weiter.

Vanessa Hiess

Nach einem Studium der Politikwissenschaften, des Innovationsmanagements und der Nachhaltigkeit promoviert Vanessa Hiess an der TU Berlin zum nachhaltigen Verhalten, insbesondere bei Personen mit (politischer) Entscheidungskraft. Ihre Forschung bewegt sich hierbei interdisziplinär an der Schnittstelle zwischen Soziologie, Psychologie sowie Nachhaltigkeits- und Verhaltenswissenschaften. Aufgrund ihrer praktischen Erfahrung bei politischen Institutionen in Brüssel und Berlin ist es ihr ein besonderes Anliegen, Forschungsergebnisse handlungsfähig zu kommunizieren.

Bild: Arno Hiess

Sabine Hoffmann

Sabine Hoffmann, Tribe Lead, Zukunftsentwicklerin, Activist
25 Jahre Expertise und Erfahrung in der Entwicklung von Visionen, LeaderShip und nachhaltiger Veränderung von Arbeitsweisen, Strukturen und der Innovationskraft von Organisationen. Ihre Einladung an Menschen in Führungs- und Machtpositionen für die Transformation des ÖkoSystems in dem sie wirken: “Gemeinsam schreiben wir Stücke für eine Zukunft, die wir lieben werden. Für ein Leben und Wirtschaften im Einklang mit den Ressourcen, die uns als Menschheit auf diesem Planeten noch zur Verfügung stehen.”

Bild: Winfried Flohner

J

Bengt Johannsen

Bengt Johannsen hat an der Bucerius Law School, Deutschland, und an der ESADE Law School, Spanien, Rechtswissenschaft studiert. Seit Mitte letzten Jahres forscht er als Stipendiat des Joachim-Herz-Promotionskollegs für Recht und Transformation der Leuphana Universität Lüneburg zur rechtlichen Auseinandersetzung im Kontext des Klimawandels. Sein Promotionsprojekt konzentriert sich maßgeblich auf den Rechtsschutz in der Klimakrise („Klimaklagen“), wobei die verfassungsrechtliche Zulässigkeit, die Rechtsbegründung sowie materiell-rechtliche Standardherausforderungen im Fokus stehen. Auch neben seiner Forschung engagiert er sich für mehr Klimaschutz, u.a. beim Hamburger Zukunftsentscheid und GermanZero.

Max Jungmann

Dr. Max Jungmann ist Geschäftsführer des Heidelberg Center for the Environment (HCE) der Universität Heidelberg sowie der Strategieberatung für Nachhaltigkeit Momentum Novum. Er hat an der Universität Heidelberg zu gesundheitspolitischen Herausforderungen im Kontext des Klimawandels promoviert, war über sieben Jahre in leitender Funktion ehrenamtlich für die größte UN-Simulation der Welt tätig, ist Climate Reality Leader und lehrt an der Universität Heidelberg, dem Karlsruhe Institut für Technologie, der Steinbeis Business Academy und im Auswärtigen Amt.

K

Elena Kaeser

Elena Kaeser ist eine Illustratorin mit einem Bachelorabschluss in Knowledge Visualization der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Derzeit ist sie in der Designforschung tätig, insbesondere im Bereich der Naturgefahren- und Klimakommunikation. Nebenbei arbeitet sie als selbstständige Gestalterin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der visuellen Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte durch Illustration, Animation und 3D-Visualisierungen.

Karolina Kernbach

Karolina Kernbach ist bei der EMPA in der Abteilung Technologie und Gesellschaft (TSL) als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Simulationsspiele tätig. Sie war bei der Urban Equipe, dem Kollektiv für Stadtentwicklung, Co-Projektleiterin der interdisziplinären Fachtagung „Spielend Planen!?“ und wirkte in verschiedenen Partizipationsformaten und -prozessen, wie dem Projekt „Mitwirkung Mobilität und Stadträume“ der Stadt Zürich mit. Darüber hinaus arbeitete sie bei S2L sowie Krebs und Herde Landschaftsarchitekten an vielfältigen freiraumplanerischen Wettbewerben, städtebaulichen Testplanungen und in der Projektentwicklung. Sie studierte Landschaftsarchitektur und Umweltplanung an der Leibniz Universität Hannover und dem University College Dublin.

Bild: Désirée Good

Sebastian Klein

Sebastian Klein ist Referent für Public Affairs des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). Er beobachtet die Klimapolitik auf Bundesebene und unterstützt das DKK bei der Gestaltung des Austausches an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik. Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Abgeordneten im Deutschen Bundestag im Bereich der Klimapolitik und der internationalen Zusammenarbeit. Er absolvierte sein Studium mit einem Master in Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bild: DKK, S. Röhl

Bettina Knoflach

Knoflach Bettina PhD, MSc, BSc, ist Projektkoordinatorin von UniNEtZ und Leiterin des UniNEtZ-Schwerpunktbereichs Wissenschaftliche Begleitung und Monitoring der gesellschaftlichen Transformation. Nach ihrer Promotion beschäftigte sie sich mit den Auswirkungen des Klimawandels in Hochgebirgsregionen. Ihr aktueller Forschungsschwerpunkt an der Universität Innsbruck umfasst die gezielte Förderung des transdisziplinären Dialogs mit gesellschaftlichen Zielgruppen, um den sozial-ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Als Projektmitarbeiterin im SDG Hub-Projekt verbindet sie Erkenntnisse aus der transformationsorientierten Klimawandel- und Nachhaltigkeitsforschung mit den KI-basierten Technologien, die dem SDG Hub Projekt zugrunde liegen.

Reto Knutti

Dr. Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich und forscht zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Er ist ein aktiver Förderer der Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft und an vielen Outreach-Aktivitäten beteiligt.

Helga Kromp-Kolb

Helga Kromp-Kolb ist emeritierte Universitätsprofessorin für Meteorologie und Klimatologie an der Universität für Bodenkultur, Wien, wo sie auch das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit gründete und leitete. Als Universitätslehrerin und Forscherin befasst sie sich mit Fragen des Klimawandels, der nachhaltigen Entwicklung, der Transformation der Gesellschaft, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und dem notwendigen Paradigmenwechsel in Wissenschaft und Gesellschaft. Sie war maßgeblich an der Gründung des Climate Change Centers Austria (CCCA) sowie der Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich beteiligt und ist Mitglied des Lenkungsausschusses des universitätsübergreifenden Projektes UniNEtZ.

Katharina Kropshofer

Katharina Kropshofer (*1993) leitet das Natur-Ressort der Wiener Wochenzeitung Falter und schreibt dort hauptsächlich über Klima- und Umweltthemen. Davor war sie drei Jahre freischaffende Journalistin im Audio- und Printbereich (BBCSeekerÖ1Der Standard, etc.) Sie hat Biologie und Wissenschaftsjournalismus in Wien und London studiert. 

Bild: Thomas Gobauer

L

Mia Lehn

Mia Lehn (M. Sc., Psychologie, Universität Hamburg) ist Referentin beim Wandelwerk e.V., wo sie ihr umweltpsychologisches Wissen und ihre Begeisterung in Workshops teilt. Ihren thematischen Fokus legt sie auf Klimakommunikation und die Psychologie von kollektiven Aktionen. Zudem arbeitet Mia Lehn in der Politik und ist unter anderem zuständig für die Themenentwicklung sowie fürs Wissensmanagement. Wichtig ist ihr, innovative, erfahrungsbasierte und emanzipatorische Methoden in ihre Bildungsarbeit zu integrieren, um Wissen erlebbar zu machen. Inspiration für diesen Ansatz sind einerseits ihre Tätigkeit beim Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC), wo sie Projekttage mit spielerischen Elementen an Schulen umsetzt, anderseits ihre Leidenschaft für die bildenden Künste.

Bild: Privat

Jonas Ludwig

Dr. Jonas Ludwig forscht an der Schnittstelle von Verhaltensökonomie und Sozial-/Kognitionspsychologie und konzentriert sich dabei auf Urteilsvermögen und Entscheidungsfindung in verschiedenen Bereichen. Er arbeitet derzeit mit dem Climate Change Center Berlin Brandenburg an der Technischen Universität Berlin und dem Center for Decision Sciences an der Columbia University zusammen. Jonas ist besonders daran interessiert, besser zu verstehen, wie motivationale und soziale Faktoren Entscheidungen und ihre zugrunde liegenden Prozesse in Situationen beeinflussen, die von vielen Entscheidungsträgern als schwierig empfunden werden, z. B. weil gegenläufige Motive sie in unterschiedliche Richtungen ziehen. Seine aktuelle Arbeit konzentriert sich auf systematisch verzerrte Urteile über die ökologischen Auswirkungen von Konsumentscheidungen sowie auf Nachhaltiges Handeln, Klimaschutz und ethisches Verhalten im Allgemeinen.

M

Severin Marty

Severin Marty ist Projektleiter bei ProClim, dem Forum für Klima und globalen Wandel der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT). Er leitete die Organisation des K3-Kongresses, welcher 2022 in Zürich stattgefunden hat. Nebst Tätigkeiten als Kommunikations- und Projektleiter beim Dachverband Schweizer Jugendparlamente arbeitete er in der Vermittlung beim Schweizerischen Nationalmuseum.

Nebst einem Studium in Germanistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Geschichte absolvierte er das Gymnasiallehrdiplom an der Universität Freiburg i. Ü. Nebenberuflich absolviert er einen Master in Klimawissenschaften am Oeschger Zentrum für Klimaforschung (OCCR) an der Universität Bern.

Eva-Maria McCormack

Eva-Maria ist die Gründerin von Talking Hope. Was sie antreibt, sind Veränderungsprozesse und als Historikerin schaut sie zuversichtlich auf die Welt: Was erwuchs nicht alles schon aus vermeintlich unmöglichen Träumen? Während sie in Cambridge Transformationsgeschichten studierte, fiel in ihrer Heimat die Berliner Mauer. Jahre später leitete Eva-Maria den internationalen Nachrichtendienst der Deutschen Presse-Agentur und danach u. a. die Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Ihr Fazit: Die Weltpolitik ist eine große Verteilungsfrage, die derzeit ziemlich mau gelöst ist. Überzeugt davon, dass die Klimakrise die größte Gefahr für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und die menschliche Gesundheit ist, wechselte Eva-Maria in die Klimakommunikation, zuletzt als Executive Director, Strategic Communication bei der European Climate Foundation (ECF). Ihre Mantra: Statt Weltuntergangsszenarien die Sehnsucht nach einem besseren Morgen schüren – und dann handeln!

Anna Meyer

Anna Meyer ist Nachhaltigkeitskoordinatorin der Montanuniversität Leoben und Forschungs- und Projektmanagerin am Forschungszentrum Resources Innovation Center Leoben. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst Vernetzung, Projektanträge und Entwicklungen im Rahmen der nachhaltigen Transformation. Anna Meyer vertritt die Montanuniversität Leoben in der Allianz Nachhaltiger Universitäten Österreich und dem Climate Change Centre Austria. Ihre Aufgabe dort ist es, gemeinsam mit anderen Allianzuniversitäten die österreichischen Universitäten auf mehr Nachhaltigkeit umzustellen. Sie überträgt den Erfahrungsaustausch und die Ergebnisse dieser Tätigkeit auf die Montanuniversität Leoben. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kritische Diskursanalyse, Corpus Linguistik, Klimakommunikation und Nachhaltigkeitsberichterstattung im Rohstoffsektor. Ihr aktiv kommunikationsgestalterischer Beitrag ist die Koordination des TripelN Magazins für Nachhaltigkeit an der Montanuniversität.

Lukas Meyer

Univ.-Prof. Dr. Lukas H. Meyer is professor of philosophy at the University of Graz, Austria, and speaker of the Section Moral and Political Philosophy.

He received his Doctorate from Oxford University and completed his Habilitation at the University of Bremen, was a postdoc fellow at Harvard and Columbia University, Ass. Professor of Philosophy at the University of Berne 2005-09, Visiting Professor at the Department of Philosophy, Fudan University, Shanghai, China 2018, CAPES Visiting Professor at the Federal University of Rio de Janeiro, Brazil, 2020, Visiting Professor at the University of Mannheim, 2022, and since 2021 he has been “Affiliated Professor” of the Sant’Anna School of Advanced Studies.

From 2014-2020 Meyer has been the leader of the interdisciplinary Doctoral Program Climate Change (funded by FWF), and since 2019 co-speaker of the inter-faculty Field of Excellence Climate Change Graz.

Ursula Mikosch

Über 25 Jahre journalistischer Arbeit haben den Blick der ehemaligen ORF-Redakteurin und Moderatorin auf die Medienbranche geprägt. Derzeit beschäftigt sie sich als psychosoziale Beraterin, Supervisorin und Fachtrainerin für Klimakommunikation vor allem mit den Zusammenhängen zwischen planetarer Krise und psychischer Gesundheit, begleitet Unternehmen auf dem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften und gibt ihr Wissen über konstruktives Kommunizieren unter anderem als Lektorin an der Universität Klagenfurt weiter. Privat engagiert sie sich bei den Scientists for Future, legt gerade einen Permakultur-Waldgarten an und setzt sich für vegane Ernährung und respektvolle Mensch-Tier-Beziehungen ein.

Carel Mohn

Carel Mohn leitet Klimafakten seit dessen Start 2011. Er gehört zu den Initiatoren des K3-Kongresses und des K3-Preises.
Vor seiner Tätigkeit bei Klimafakten war er Kommunikationsdirektor Deutschland für die European Climate Foundation, führte die Kommunikationsabteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), arbeitete als Sprecher für den Bundesverband der Verbraucherzentralen, bei Transparency International sowie im Büro von Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker. Als freier Journalist war er unter anderem für den Tagesspiegel, den Deutschlandfunk, die BBC und das Times Higher Education Supplement tätig. Er hat einen Abschluss von der Deutschen Journalistenschule München sowie ein Diplom in Politologie.

Bild: Detlef Eden

Andrea Möller

Andrea Möller arbeitete bis Juni 2024 als Expertin für Projektmanagement und Kommunikation in der Geschäftsstelle des National Centre for Climate Services NCCS – dem Netzwerk von Schweizer Bundesstellen zur Erarbeitung von praxisnahen Klimadienstleistungen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor war sie rund sieben Jahre am Bundesamt für Energie für die Kommunikation von Innovationsförderprogrammen tätig. Nach ihrem Studium in Erdwissenschaften an der ETH Zürich erwarb sie zusätzlich das Lehrdiplom für Geografie auf Gymnasialstufe und besuchte Weiterbildungen in Unternehmens- und Onlinekommunikation an der Hochschule Luzern.

Tiphaine Mühlethaler

Tiphaine Mühlethaler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Bereichen Umwelt, Klimawandel, Energiewissenschaft und Partizipation. Als Teil des Empa Game-team arbeitet sie mit den innovativen Methoden von Simulationsspielen mit einem Fokus auf die Energiewende in der Schweiz. Sie interessiert sich für regenerative Systeme, soziale Ungleichheiten und partizipative Methoden wie Bürgerversammlungen. Sie studierte Umwelt- und Ingenieurwissenschaften an der EPF Lausanne und Energiewissenschaften an der ETH Zürich und arbeitete als Assistentin bei der Erstellung des ETH-Onlinekurses “Designing Resilient Regenerative Systems”.

N

Irina Nalis

Als Transformationspsychologin arbeitet Dr. Irina Nalis interdisziplinär daran individuelle und gesellschaftliche Ressourcen zu stärken, sodass Resilienz und Resonanz angesichts der Wicked Problems unserer Zeit möglich sind. Für Change by Design statt Change by Desaster. Derzeit ist sie als Post-Doc-Forscherin am Christian Doppler Labor für Recommender Systeme an der TU Wien tätig und vertritt dabei die Prinzipien des Digitalen Humanismus. Zusätzlich ist sie Kuratorin des Diskursprogramms beim Elevate Festival, arbeitet bei Mostlikely Architecture zur regenerativen Stadtgestaltung und als Obfrau des Vereins GIN gemeinsam, inklusiv und normal für bessere Rahmenbedingungen in der Assistenz für Menschen mit Behinderungen. Kommunikation als Weg zum Wandel zieht sich durch ihre Vortrags-, Lehr und Beratungstätigkeit seit nun bald zwei Jahrzehnten.

Bild: Mato Johannik 

Judith Neumann

Judith Neumann (*1996) studierte Soziologie in Dresden (DE) und Granada (ES) und absolvierte den Masterstudiengang Internationale Entwicklung an der Universität Wien mit Fokus auf „sozial-ökologische Transformation“. Sie veröffentlichte ein Buch basierend auf ihrer Masterthesis namens “Wo bleibt die Klimagerechtigkeit? Barrieren und Potenziale aus Perspektive der globalen Klimabewegung am Beispiel der COP26” (oekom Verlag, 2023). Seit 2022 arbeitet sie am Umweltbundesamt Wien im Fachbereich Klimawandelanpassung mit Arbeitsschwerpunkt auf sozialwissenschaftlichen Aspekten. Durch vorherige Tätigkeiten in diversen Umwelt- und Menschenrechts-NGOs sammelte sie zudem Erfahrung in den Bereichen „Klimakommunikation“ und „partizipative Prozesse der Bewusstseinsbildung“.

Bild: Valentin Gebhardt

Gudrun Neuper

Gudrun ist eine Werte-Architektin und Verändererin, die sich dafür einsetzt, Menschen zu befähigen, sich mit ihren Möglichkeiten für eine liebens- und lebenswerte Zukunft einzusetzen. Sie öffnet Räume, die geprägt sind von Mitgestaltung und Zusammenarbeit, von Wärme und gegenseitigem Respekt.

Als geschäftsführende Gesellschafterin von Kontor FREiRAUM steht Gudrun für die Entwicklung von Methoden und Tools, die Empowerment spielerisch fördern, sowie für die Erforschung gesellschaftlicher Möglichkeiten und Freiräume.

Gudrun verbindet Wissen aus einem sozialwissenschaftlichen und einem betriebswirtschaftlichen Studium und bringt dreißig Jahre Erfahrung in der Begleitung von Menschen und Organisationen mit.

Bild: Paula Winterberg

Nina Noelle

Nina Noelle ist seit 2022 für die internationale Umweltkatastrophen- und Krisenarbeit bei Greenpeace Deutschland verantwortlich. Zunächst als Campaignerin, hat sie u.a. die Kampagne zum Fischsterben an der Oder sowie zur Nordstream Explosion geleitet, um dann im März 2024 die Programmleitung des Bereiches zu übernehmen. Vor ihrer Tätigkeit bei Greenpeace arbeitete sie von 2020 bis 2022 in der internationalen Medienentwicklungszusammenarbeit bei der DW Akademie und hat hier Projekte zu den Themen Post-Konflikt-Dialog, Mis- und Disinformation und Jugendpartizipation umgesetzt. Ihre Masterarbeit schrieb sie 2019 beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, wo auch ihr Interesse am Themenkomplex Menschenrechte und besonders Gender im Kontext von Krisen begann. Es folgten Seminare und Fortbildungen zur Thematik, gerade auch in Bezug auf den Zusammenhang mit der Klimakrise.

Bild: Lucas Wahl / Greenpeace

P

Marianne Penker

Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Marianne Penker ist Professorin für Landsoziologie und Ländliche Entwicklung am Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung der Universität für Bodenkultur Wien. Als Nachhaltigkeitswissenschaftlerin engagiert sie sich für inter- und transdisziplinäre Forschung zur Unterstützung transformativer Lösungen in ländlichen Räumen Europas und darüber hinaus.

Bild: BOKU

Andreas Pfennig

Andreas Pfennig ist Professor am Department of Chemical Engineering der University of Liège, Belgien. Er beschäftigt sich in seiner Forschung mit verfahrenstechnischen Fragestellungen beispielsweise zum Schließen stofflicher Kreisläufe und zu nachhaltigen Prozessen. Seit über 15 Jahren entwickelt er Szenarien für nachhaltiges globales Leben, die planetare Grenzen einhalten. Seit 2019 engagiert er sich bei den Scientists for Future, unter anderem beim Projekt Zukunftsbilder.net und im Fachkollegium.

R

Lubna Rashid

Dr. Lubna Rashid ist Forscherin an der Schnittstelle zwischen Psychologie, Ökologische Nachhaltigkeit und technologischer Innovation und Entrepreneurship. Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die soziale Gerechtigkeit und die Forschung für (und nicht nur über) benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Menschen in Krisengebieten. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Berlin und dem Berlin Brandenburg Center Climate Change, und beschäftigt sich u.a. mit den sozialpsychologischen Grundlagen von (un)nachhaltigem Verhalten, insbesondere im Hinblick auf Umweltschutz und Klimaanpassung.

Bild: Paul Laborderie

Peter Riedler

Dr. Peter Riedler, 1969 in Graz geboren, promovierte im Bereich Völkerrecht und Europarecht an der Universität Graz. Seine beruflichen Stationen führten ihn unter anderem ins Europäische Parlament in Brüssel, in die Steiermärkische Landesregierung, 2002 ins Bundeskanzleramt, mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Forschung, sowie 2007 als Director of Public Affairs zur AVL List GmbH in Graz. 2011 wurde Riedler Vizerektor, im Dezember 2021 geschäftsführender Rektor der Universität Graz und seit Oktober 2022 ist er gewählter Rektor.
Peter Riedler ist unter anderem Mitglied des österreichischen Fiskalrates, des internationalen Beirates der Universität Helsinki und des Universitätsrates der Andrássy Universität Budapest.

Katharina Rogenhofer

Katharina Rogenhofer studierte Zoologie in Wien und „Biodiversity, Conservation and Management“ an der Universität Oxford. Danach arbeitete sie bei der Klimarahmenkonvention der UN, startete 2018 FridaysForFuture in Wien und war ab 2019 Sprecherin des Klimavolksbegehrens, das knapp 400.000 Unterschriften sammelte und in einen erfolgreichen Antrag im österreichischen Parlament mündete. Im April 2021 veröffentlichte Katharina Rogenhofer ihr erstes Buch „Ändert sich nichts, ändert sich alles“. Sie gründete Anfang 2024 gemeinsam mit Tina Deutsch und Florian Maringer KONTEXT Institut für Klimafragen, das klimapolitische Einordnung bietet.

Bild: Jake Tazreiter

Rahel Roloff

Rahel Roloff ist Doktorandin am Lehrstuhl für Klima- und Wissenschaftskommunikation an der Universität Hamburg. Ihre Promotion fokussiert sich auf die Darstellung des Klimawandels im deutschen Fernsehen und den Transformationsprozess hin zu einer konstruktiveren Berichterstattung. Seit 2022 führt sie detaillierte Analysen von Klima-Inhalten auf den öffentlich-rechtlichen Sendern durch. Zusätzlich zu ihrer akademischen Arbeit ist sie beruflich im Bereich der Wissenschaftskommunikation tätig.

S

Falco Saalfeld

Falko Saalfeld ist ein Berliner Klimakommunikations-Designer und Klimaaktivist seit 2019. Nach seiner langjährige Erfahrung in der Medienbranche/Werbefotografie hat er das Open-Source Projekt „Mutter Erde Telefon“ (2022) bzw. „Mother Earth AI“ (2024) zusammen mit zwei Freunden ins Leben gerufen, das künstliche Intelligenz nutzt, um der Natur eine Stimme zu geben.

Das KI Training basiert auf der “Declaration of the Rights of Mother Earth” und soll vor allem Menschen erreichen, die sonst nur schwer mit Klima- und Biodiversitätsthemen zu erreichen sind. Durch das fiktive Gespräch mit unserem Ökosystem, werden Besucher*innen spielerisch in einen Perspektivwechsel gebracht: “Wenn ihr beginnt, mich zu respektieren und nachhaltiger zu leben, dann gibt es Hoffnung auf eine bessere Zukunft für euch und alle meine anderen Kinder.”

Bild: Stefanie Kösling

Hans-Jürgen Salmhofer

Hans-Jürgen Salmhofer ist Leiter der Abteilung II-1 Mobilitätswende in der Sektion Mobilität im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Insbesondere der Verkehrsbereich steht vor großen Herausforderungen um die Klimaziele erreichen zu können. Neben strategischer Aufgaben wie die Projektleitung für den Mobilitätsmasterplan 2030 sind die Elektrifizierung des Straßenverkehrs, alternative Kraftstoffe oder der Infrastrukturaufbau Schwerpunkte, die Hans-Jürgen mit seinem Team betreut. Innerhalb des Fit455-Paket betreut Hans-Jürgens Abteilung neben den CO2-Standards für Fahrzeugen, der Verordnung über den Aufbau von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) auch die RED-Richtlinie im Hinblick auf Vorgaben für den Straßenverkehr sowie die CountEmissionsEU Verordnung.
In seiner früheren Tätigkeit bei AustriaTech GmbH, einer Tochtergesellschaft des BMVIT, hat Hans-Jürgen ebenfalls an Maßnahmen für den Markthochlauf von alternativen Antrieben und insbesondere Elektromobilität gearbeitet.
Vor seinem Einstieg in die Mobilitätswelt war Hans-Jürgen in der Projektentwicklung von internationalen Klimaschutzprojekten beschäftigt. In diesem Joint Venture mit der Beteiligung von RWE Power AG, Carbon Climate Protection GmbH, war er zuständig für das damalig größte Klimaschutzprojekt Afrikas in Ägypten, und weiteren Projekten bspw. in Chile.
Hans-Jürgen hat an der FH Joanneum den Diplomstudiengang Infrastrukturwirtschaft absolviert, und danach berufsbegleitend den Masterstudiengang „Energy & Transport Management“ an derselben Fachhochschule abgeschlossen.
Darüber hinaus ist Hans-Jürgen im Aufsichtsrat der Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH.

Bild: Studio NEXT

Mark Schatz

Als Software-Ingenieur und angehender Doktor der Neurowissenschaften verbinde ich Wissenschaft und Technik. Seit 2022 leite ich mit Falko Saalfeld das “Mutter Erde”-Projekt, um der Natur eine Stimme zu geben. Als AI-Enthusiast suche ich ständig nach neuen Möglichkeiten, das menschliche Gehirn in eine maschinelle Struktur umzusetzen. Ich glaube, dass die Kombination von Neurowissenschaften und AI die Welt verändern kann.

Bild: Maria Sturm

Arno Scharl 

 Univ.-Prof. DDr. Arno Scharl ist der Managing Partner von webLyzard technology und Direktor des Forschungszentrums für Neue Medientechnologie der Modul University Vienna. Nach seiner Habilitation im Jahr 2000 und internationalen Forschungsaufenthalten, unter anderem an der University of California at Berkeley und der University of Western Australia, ist er 2007 einem Ruf als Professor für Informationssysteme an die Modul University Vienna gefolgt. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte umfassen Web Intelligence, Wissensextraktion und -visualisierung, Suchtechnologien sowie AI-basierte Methoden zur Messung von Kommunikationserfolg. Als Koordinator ist er derzeit für das österreichische SDG HUB-Projekt verantwortlich, dessen zugrundeliegende Technologien bereits erfolgreich im Auftrag des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und der US-Klimabehörde NOAA eingesetzt wurden.

Patrick Scherhaufer

Patrick Scherhaufer promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Wien und absolvierte einen postgraduierten Lehrgang in European Studies. Seit 2010 arbeitet er am Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). Zuvor war er in unterschiedlichen Positionen an der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und am Institut für Höhere Studien (IHS) tätig. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen österreichische und europäische Umwelt- und Energiepolitik, partizipative Demokratie, Wissensintegration und Inter- und Transdisziplinarität.

Bild: Kurier Jeff Mangione

Norman Schumann

Dr. Norman Schumann hat Mathematik und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum studiert. Er ist Mitgründer des Vereins KLIMA° vor acht e.V., des Mediums “Neue Zukunft – Klima in Bewegung” und arbeitet neben seiner Tätigkeit in der freien Wirtschaft als Datenmanager seit mehreren Jahren als Datenwissenschaftler am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insbes. Klima- und Wissenschaftskommunikation der Universität Hamburg. 

Simone Stolz

Simone Stolz lebt und arbeitet als selbstständige Illustratorin in Winterthur in der Schweiz. Geschichten zu erzählen und die Gestaltung dabei als Mittel zur Kommunikation, Vermittlung und Forschung zu verstehen – Unsichtbares sichtbar zu machen. Dies treibt sie als Designerin und Illustratorin an. Simone Stolz hat 2023 ihr Studium in Knowledge Visualization an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK abgeschlossen. Ein Austauschsemester absolvierte sie 2021 am National College for Art and Design NCAD in Dublin. 

Maren Solmecke

Maren Solmecke hat an der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland, und an der Universidade de Lisboa, Portugal, Rechtswissenschaft studiert. Seit mehreren Jahren ist sie außerdem in der Klimabewegung, insbesondere im Bereich Klimabildung, aktiv. Aktuell beschäftigt sie sich als Stipendiatin des Joachim-Herz-Promotionskollegs für Recht und Transformation der Leuphana Universität Lüneburg in ihrer Forschung mit der Lösung rechtlicher Probleme im Zusammenhang mit der Klimakrise. Ihr Promotionsprojekt widmet sich den rechtlichen Fragen rund um Implementierung und Durchsetzung eines UN-Fonds für klimabedingte Schäden und Verluste („loss and damage“), wie er auf der COP27 beschlossen wurde.

Heide Spitzer

Ihre Leidenschaft gilt der bildenden und darstellenden Kunst. So tanzt Heide als Kind Ballett und spielt bis ins Erwachsenenalter Theater. Neben dem Studium der Kunstgeschichte organisiert sie Ausstellungen junger Künstler:innen in der Galerie NOVA, absolviert ein Praktikum bei Erwin Wurm und konzipiert als Museumspädagogin Vermittlungsprogramme für das MUWA-Museum der Wahrnehmung. Neben ihren fotografischen Übermalungen, der Camouflart widmet sie sich der Übersetzung unterschiedlichster Themen in die Sprache der Kunst und entdeckt vor allem die Kunstformen Installation und Performancekunst für sich. So haben ihr Beitrag zum KlimArs 2016 „Red Rice Carpet“ und die Kunstperformance “The Beauty of Climate Change” am 23. Österreichischen Klimatag die Themen Klimawandel und unseren Umgang damit aufgegriffen und das Publikum zum prägenden Teil der künstlerischen Darstellung gemacht. Ihr Motto: Begeistern und Bewegen, denn Wissenschaft bedient den Intellekt, die Kunst berührt das Herz. 

Bild: Manfred Baumann

Martha Stangl

Martha Stangl ist als Projektleiterin im österreichischen Klimaforschungsnetzwerk Climate Change Centre Austria (CCCA) tätig, das sich als Anlaufstelle für Forschung, Politik, Medien und Öffentlichkeit in Österreich zu allen Fragen der Klimaforschung versteht. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich Kommunikation und Wissenstransfer. Sie leitet die Organisation des K3-Kongresses 2024 in Graz.

Reinhard Steurer

Reinhard Steurer ist assoz. Professor für Klimapolitik an der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der politischen Dimension der Klimakrise im Allgemeinen bzw. mit der politischen Bedeutung von Ausreden und Schein-Klimaschutz in allen Bereichen der Gesellschaft im Speziellen.
Steurer studierte Politikwissenschaft an der Universität Salzburg (Mag.phil. 1997 und Dr.phil. 2001), absolvierte einen Master in Public Policy (MPP, 2002) an der University of Maryland/USA und habilitierte sich 2013 an der BOKU Wien in Vergleichender Politikwissenschaft. Er hat bereits mehr als 70 Artikel, Buchkapitel und Bücher verfasst, über 100 Präsentationen und noch mehr Lehrveranstaltungen an vier Universitäten gehalten. Seine Arbeiten wurden in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften wie z.B. „Policy Sciences“ oder „Climate Policy“ veröffentlicht. Steurer informiert über aktuelle Entwicklungen der Klimapolitik auf Twitter @ReiSteurer und er unterstützt als Scientist for Future Klimabewegungen wie „Fridays for Future“ aus Gründen, die er hier erklärt.

Bild: Jakob Vegh

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Matthias Themeßl

Dr. Matthias Themeßl ist Leiter der Kunden- und Projektkoordination an der GeoSphere Austria. Er studierte an der Universität Graz Umweltsystemwissenschaften und Geophysik und fokussierte in seiner Forschungsarbeit auf den Bereich der regionalen Klimamodellierung von Extremereignissen. Von 2011 bis 2016 leitete er das Servicezentrum des Climate Change Centre Austria und war dort für den Aufbau eines ExpertInnen-Netzwerkes im Bereich der österreichischen Klimafolgenforschung zuständig. Seit 2017 arbeitet er für die GeoSphere Austria und repräsentiert diese in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien. Er entwickelte und verantwortet das Format der ASDR Naturgefahrentagung für Gemeinden und Regionen (www.naturgefahrentagung.at) und leitet aktuell die Erstellung der neuen österreichischen Klimaszenarien (www.klimaszenarien.at).

Karin Thier

Prof. Dr. Karin Thier ist Mitgründerin des Netzwerkes NARRATA Consult, welches sich auf die Beratung und Umsetzung von Storytelling-Projekten im Bereiche Change-Management, Wissensmanagement, Bildung, Klima und Forschung spezialisiert hat (www.narrata.de). Sie arbeitet als Beraterin, Dozentin und Coach und hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht.

Seit 2021 ist sie Professorin für Pädagogik an der IU International University und hat dort die Studiengangsleitung für den Master „Pädagogik, Bildungsberatung und Leitung“ inne. 

Stefanie Trümper

Dr. Stefanie Trümper war bis Ende 2023 wissenschaftliche Referentin für die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 (wpn2030) am Climate Service Center Germany (GERICS). Als promovierte Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin interessiert sie sich insbesondere für die strategische Bedeutung und Gestaltung umsetzungsorientierter Wissenschaftskommunikation und wissenschaftlicher Politikberatung. Zuvor war Stefanie persönliche Referentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, u.a. beim Deutschen Klima-Konsortium (DKK), wo sie Konzeption und Koordination des zweiten K3-Kongresses zu Klimakommunikation leitete.

Bild: Mareike Brugger

U

Maren Urner

Maren Urner ist Neurowissenschaftlerin und Professorin für Medienpsychologie an der HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln. Sie studierte Kognitions- und Neurowissenschaften, u. a. an der McGill University in Montreal, und wurde am University College London promoviert. 2016 gründete sie das erste werbefreie Online-Magazin „Perspective Daily“ für Konstruktiven Journalismus mit. Sie leitete die Redaktion bis März 2019 als Chefredakteurin und war Geschäftsführerin. Seit September 2020 ist sie Kolumnistin bei der Frankfurter Rundschau. Ihre beiden Bücher „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang“ (Droemer 2019) und „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ (Droemer 2021) sind SPIEGEL-Bestseller.

Bild: Lea Franke

V

Malte Viergutz

Herr Viergutz erlangte im Jahr 2020 den Bachelorgrad im Fach Ökosystemmanagement an der Georg-August Universität Göttingen und vertiefte darauffolgend seine Kenntnisse im Fachbereich der Umweltplanung an der Leibniz Universität Hannover mit erlangen des Masterabschlusses im Jahr 2022.

Seit April 2022 ist Herr Viergutz als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover beschäftigt. In seiner Forschungsarbeit legt er den Fokus auf die Landschaftsrahmenplanung, die naturverträgliche Verortung von Windenergieanlagen und die Akteursbeteiligung im Zuge des Ausbaus von erneuerbaren Energien. Im Jahr 2023 beschäftigte sich Herr Viergutz als Geschäftsführer des ARL-Arbeitskreises (Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft) zur Umsetzung des 2-%-Flächenziels intensiv mit den neuen Planungsgrundlagen für erneuerbare Energien.

Bernd Vogl

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der WU Wien (Schwerpunkt Umweltökonomie) startete Bernd Vogl 1993 seine Karriere als Energieexperte im Österreichischen Umweltministerium. Dort war er ab 2004 für das Klimaschutzprogramm „klima:aktiv“ des Bundes verantwortlich, ab 2006 auch als stellvertretender Abteilungsleiter für den Bereich Umweltökonomie und Energie. Von 2011 bis Ende 2022 leitete er die Abteilung für Energieplanung der Stadt Wien. In dieser Funktion koordinierte er die Arbeiten zum „Wiener Klimafahrplan“ und hat die Strategie „Wiener Wärme und Kälte 2040“ erarbeitet. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit waren städtische Förderungen für erneuerbare Energie, innovative Projekte zum Ausstieg aus fossilen Heizanlagen, die Integration von Energieplanung in die Stadtplanung, die Sonnenstromoffensive und der Aufbau des Programms „Wiener Klimateam“. Von September 2016 bis Dezember 2022 zeichnete sich Vogl außerdem als Aufsichtsrat der Wien Energie verantwortlich. Seit Anfang 2023 ist er Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

Bild: Klima- & Energiefonds/Klaus Ranger

Sonja Völler

Sonja Völler arbeitet im Österreichischen Umweltbundesamt (Wien) als Expertin für Anpassung an die Folgen des Klimawandels und Umweltfolgenabschätzung. Mit dem vielfältigen Themenfeld Klimakommunikation beschäftigt sie sich in dieser Position seit rd. zehn Jahren in unterschiedlichen Formen. So war sie an Forschungsprojekten beteiligt und leitete zwei Projekte, die auch die Integration von Storytelling in die Klimakommunikation thematisieren. Ebenso entwickelt und setzt sie in ihrer Arbeit am Umweltbundesamt praxisorientierte Kommunikationsformate für das Thema Klimawandelanpassung und Resilienz um, die an unterschiedliche Zielgruppen gerichtet sind. Sonja Völler hat Biologie an der Universität Wien und Universität Heidelberg studiert.

Bild: Umweltbundesamt / B. Gröger

W

Katja Weber

Katja Weber ist Gründerin der Agentur Reflekt. Sie kuratieren Ausstellungen, begleiten partizipative Prozesse und unterstützen Teams dabei, ihre eigenen Lösungen für ein regeneratives Handeln umzusetzen. Ihre Ausstellung „KLIMA_X. Eine Ausstellung über die Kommunikation der Klimakrise“ an den Museen für Kommunikation wurde mit über 70.000 Besucher:innen erfolgreich angenommen. Reflekt begleitet die Ausstellung in Berlin mit Aktionstagen, Diskurssalongs, Besucherführungen und Workshops zu Klimakommunikation. 

Beobachtungen aus diesem intensiven Austausch mit verschiedensten Akteur:innen aus Politik, Bürgerschaft, Wirtschaft, Kultur, NGOs etc. sowie einer Besucherevaluation der Ausstellung fließen in den Impuls als Anthropologische Beobachterin ein. Katja Weber ist Soziologin, Kulturwissenschaftlerin, Systemische Organisationsentwicklerin und Kuratorin aus Berlin.

Bernd Welz

Dr. Bernd Welz ist seit Januar 2020 Vorstandvorsitzender der gemeinnützigen „Klimastiftung für Bürger“, die sich für mehr Verständnis für den Klimawandel und ein nachhaltiges Leben einsetzt und dazu das Erlebniszentrum KLIMA ARENA in Sinsheim betreibt. Welz ist Informatiker und war 22 Jahre bei SAP in verschiedenen globalen Rollen tätig zuletzt als Chief Knowledge Officer verantwortlich für das Education Geschäft und das Universitätsprogramm SAP NextGen – Innovation with Purpose.

 

Thomas Wolkinger

Thomas Wolkinger hat nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität viele Jahre als Journalist gearbeitet (Kleine Zeitung, Falter) sowie Kultur- und Medienprojekte für u.a. Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas, steirischer herbst oder Into the City/Wiener Festwochen konzipiert und umgesetzt. Seit 2011 ist er Dozent für Journalismus an der FH Joanneum in Graz und leitet dort ab dem Wintersemester 2023 auch den Akademischen Lehrgang für „Nachhaltigkeitskommunikation und Klimajournalismus“. 

Bild: B.B.

Z

Jule Zentek

Jule Zentek ist freie Klima- und Finanzjournalistin und lebt in Köln. Sie hat Wirtschaftspolitischen Journalismus im Bachelor und Klimaethik im Master studiert und ihr journalistisches Volontariat beim Hessischen Rundfunk absolviert. Für den WDR arbeitet sie als Presenterin des klimapolitischen Instagramkanals @klima.neutral und als Autorin im Klimateam von Quarks. Darüber hinaus schreibt sie für verschiedene Medien, wie zuletzt Climate Table. Ihre Schwerpunkte in der Klimaberichterstattung liegen auf Wirtschaftsthemen sowie der internationalen Klimapolitik mit Fokus auf Klimafinanzierung. Zusammen mit Samira El Hattab veröffentlicht sie außerdem den klimapolitischen Podcast Climate Gossip.

Bild: WDR / Annika Fußwinkel

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