Kommunikation für eine Gesellschaft im Klimawandel

Auf dem diesjährigen K3 Kongress stand zwei Tage lang alles im Zeichen von Klimakommunikation, die gesellschaftlichen Wandel befördern kann. Er fand vom 24. bis 25. September am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. Drei Keynotes, drei Debatten, 19 Workshops, diverse erlebnisorientierte Angebote auf einem Spielplatz und ein Zukunftslabor widmeten sich dem Thema.

Für alle, die nicht vor Ort dabei sein konnten oder sich die Inhalte des Kongresses noch einmal anschauen möchten: Hier geht es zur Dokumentations-Website.

Mit dabei waren unter anderem Dirk Baecker, Andreas Homburg, Mojib Latif, George Marshall, Irene Neverla, Niko Paech, Martin Reisigl, Elke Seefried, Eckart von Hirschhausen, Harald Welzer. Außerdem erkundete ein Ensemble der Dresdner Sinfoniker beim Abendprogramm, welche Rolle Kunst und Kultur bei der Klimakommunikation spielen können.

Wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis nutzbar machen

Hintergrund des Kongresses ist ein Paradox: Schülerinnen und Schüler streiken weltweit für mehr Klimaschutz. Zwei Hitzesommer in Folge machen die Bedrohung durch den Klimawandel spürbar. Doch die rationale Reaktion darauf, eine drastische Senkung des Treibhausgasausstoßes, bleibt bisher weitgehend aus. Immerhin debattieren Politik, Wirtschaft und Gesellschaft inzwischen wirksame Möglichkeiten zum Handeln.

Um beim Klimaschutz vom Wissen zu Handeln zu kommen, ist eine bessere Kommunikation entscheidend. Deshalb sucht der K3 Kongresses zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft nach neuen Wegen der Verständigung. WissenschaftlerInnen aus natur-, sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen wie Meteorologie, Psychologie, Linguistik oder Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie ExpertInnen aus der Praxis präsentierten ihre Erkenntnisse, Best Practices und neuen Ideen.

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Fünf Veranstalter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – Deutsches Klima-Konsortium (DKK), Climate Change Centre Austria (CCCA), Swiss National Centre for Climate Services (NCCS), ProClim von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), klimafakten.de – riefen den K3 Kongress vor zwei Jahren ins Leben, um den Erfahrungsaustausch der interdisziplinären Community rund um die Klimakommunikation voranzubringen.

In diesem Jahr wurde der Kongress vom Deutschen Klima-Konsortium konzipiert und koordiniert und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Darüber hinaus unterstützten den Kongress weitere namenhafte Partner.

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