Vortragende

 

 

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A

Josefine Anderer-Hirt

Vom Bauernkind bis zur Klimaschutzmanagerin im öffentlichen Dienst des Landkreises Starnberg/Oberbayern, so lässt sich die soziologische Metamorphose von Josefine Anderer-Hirt (Jg. 1964) beschreiben. Nach dem Studium trieb es die Diplom-Agraringenieurin in die weite Welt: von 1992 bis 1995 war sie als Entwicklungshelferin in Nigeria tätig und anschließend 16 Jahre als Bildungsreferentin für Landwirtschaft, Schöpfung und Nachhaltigkeitsthemen im Bistum Augsburg. Von dort unterstützte sie kirchliche Entwicklungs-Projekte in Senegal und kam hier schon 2005 mit den Folgen der Klimaerwärmung in Kontakt. Die Brücke zu schlagen zwischen globalen Herausforderungen und lokalen Lösungen reizt sie besonders. Sie beschäftigt sich schon länger mit Umweltpsychologie und -kommunikation, damit ihre Arbeit bessere Früchte trägt.

B

Melanie Bartos

Melanie Bartos ist seit 2011 Teil des Presseteams im Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Innsbruck. Neben klassischer Pressearbeit beschäftigt sie sich mit Möglichkeiten der crossmedialen Wissenschaftskommunikation und Storytelling im Web und den Social Media. Besonderen Stellenwert haben Audioformate: 2014 initiierte sie den Podcast der Universität Innsbruck, „Zeit für Wissenschaft“, und moderiert seit mehreren Jahren die Uni-Radiosendung „uni konkret“. Bartos ist im Gründungs- und Redaktionsteam der kuratierten Plattform für Wissenschaftspodcasts http://wissenschaftspodcasts.de/ und organisiert ein österreichisches Podcasting MeetUp. Ihre Kenntnisse im Bereich Social Media und Wissenschaftskommunikation gibt sie regelmäßig in Workshops in- und außerhalb der Universität weiter.

Marie-Luise Beck

Marie-Luise Beck ist seit 2012 die Geschäftsführerin des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK). Sie verantwortet den Dialog des Wissenschaftsverbands der deutschen Klimaforschung und Klimafolgenforschung mit Politik und Öffentlichkeit. Außerdem ist Beck Vorstandsmitglied des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit. Zuvor war sie für die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik beim Forschungsforum Öffentliche Sicherheit an der Freien Universität in Berlin tätig und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei verschiedenen Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Ihr Studium der Biologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften schloss sie an der Marburger Philipps-Universität mit dem ersten Staatsexamen ab.

Silke Beck

Silke Beck studierte Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg und promovierte 2000 in Soziologie an der Universität Bielefeld. Im Akademischen Jahr 1999/ 2000 war sie Research Fellow im Global Environmental Assessment Project/ Harvard University. Seit 1994 ist im Feld der Technologieabschätzung und angewandten Umwelt- und Klimaforschung tätig. Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig war sie Sprecherin der interdisziplinären Arbeitsgruppe Klimawandel und ist nun stellvertretende Leiterin des Departments Umweltpolitik. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Rolle von Wissenschaft in der Klimapolitik. Silke Beck ist Senior Editor for the Oxford Research Encyclopedia of Climate Science und Mitglied des Councils des Science and Democracy Networks/ Harvard University.

Martina Bergk

Martina Simone Bergk ist Außenhandelskauffrau für Heizungstechnik und Diplom Ingenieurin für Energie- und Verfahrenstechnik. Nach ihrer Diplomarbeit zur Biomethanisierung und Arbeiten zum Energiemarkt und Erneuerbaren Energien wechselte sie in die Umweltbildung ist seit 2003 bei LIFE –Bildung-Umwelt-Chancengleichheit e.V. als Projekt- und Bereichsleiterin für Klimapolitik und Umweltbildung tätig. Ihre thematischen Schwerpunkte sind Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Mehrwegverpackungen, insbesondere Plastiktüten und takeaway-Verpackungen, das Greening der Berufe und gender-und diversitygerechte Umweltbildung und Berufsorientierung. Sie besitzt vielfältige Erfahrung in der Entwicklung von Curricula, Klimaschutzkampagnen und -anreizsystemen. Als Dozentin arbeitet sie im Bereich Abfallrecycling, Erneuerbare Energien und Umweltkommunikation.

Carola Best

Carola Best ist in der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle (www.de-ipcc.de) u.a. für die Übersetzungen von IPCC-Berichten ins Deutsche, der Beantwortung von Nutzeranfragen und der Konzeption der deutschen IPCC-Jahrestagung zuständig. Dadurch ist sie mit dem Spannungsfeld von sprachlicher Verständlichkeit und wissenschaftlicher Korrektheit in der Wissenschaftskommunikation gut vertraut. Sie ist Diplombiologin und seit 17 Jahren an der Schnittstelle zwischen Öffentlichkeit, Regierung und Wissenschaft tätig.

Joachim Borner

Joachim Borner (Dr. Dipl.ing.oec), wissenschaftlicher Direktor des KMGNE (Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung) und des CCCLab / internationale Sommeruniversität „Transmediales Storytelling Klimakultur“. Arbeiten zur Transformation und zu soziokulturellen Aspekten nachhaltiger Entwicklung und ihrer Kommunikation als Leiter der Akademie der Stiftung Bauhaus Dessau, als Mitglied der Enquetekommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ des Deutschen Bundestages und des internationalen Konsortiums zur Entwicklung eines Masterstudiums
„Transformationsagenten“. Forschungen zu transdiziplinärer
Klimakommunikation (Projekt Klimart /Universität Trontheim; Programm Kopernikus des BMBF), zu Narrationen und Formen seriellen Erzählens von „großen Transformationen“. Mitglied im Fachforum „informelles Lernen/Jugend“ des NAP, Gastprofessur an der Universidad Academia in Santiago de Chile.

Michael Brüggemann

Michael Brüggemann ist Professor für Kommunikationswissenschaft, Klima- und Wissenschaftskommunikation an der Universität Hamburg. Er forscht und lehrt an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft) und ist als Principal Investigator am interdisziplinären Exzellenzcluster CliSAP (Climate System Analysis and Prediction) beteiligt. Er erforscht international vergleichend die Transformationen von Journalismus, Umwelt- und Wissenschaftskommunikation.

Adrian Brügger

Dr. Adrian Brügger hat in Fribourg und Zürich Psychologie und Umweltwissenschaften studiert. In seiner Dissertation im Bereich Sozialpsychologie an der Universität Exeter (UK) beschäftigte er sich damit, wie Personen aus der Bevölkerung den Klimawandel wahrnehmen und was sie dazu motiviert, das Klima zu schützen. Adrian Brügger arbeitet als Dozent für nachhaltiges Verhalten an der Abteilung für Konsumentenverhalten an der Universität Bern. In seiner Forschung interessiert er sich für nachhaltiges und insbesondere für umweltfreundliches Verhalten.

Achim Bubenzer

Achim Bubenzer (Jahrgang 1949) studierte in Hamburg und Freiburg. Nach Promotion in Freiburg und einem Postdoc-Jahr an der University of Rochester (NY) war er wissenschaftlich tätig am Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg und am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart. Er war technisch verantwortlich für den Aufbau einer der ersten Produktionsanlagen für Dünnschicht Photovoltaikmodule in einer Kooperation vom MBB (München) und TOTAL (Paris). 1992 nahm er eine Professur für Photovoltaik und Energiewirtschaft an der Hochschule Ulm an, wo er von 2001 bis 2015 das Amt des Rektors inne hatte. Achim Bubenzer gehörte dem Gründungsvorstand des Ulmer Initiativkreises nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (unw) an.

Thomas Bucheli

Thomas Bucheli (Jg. 1961) hat an der ETH Zürich studiert und u.a. in Meteorologie, Klimatologie und Atmosphärenphysik abgeschlossen. Nach sechsjähriger Tätigkeit als Meteorologe beim Bundesamt für Klimatologie und Meteorologie und nachfolgend bei der privaten Wetterfirma Meteomedia wechselte er 1995 zum Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Dort war er mitbeteiligt bei der Gründung der Wetterredaktion und ist seither auch Leiter des inzwischen 15-köpfigen Teams von SRF Meteo. Nebenberuflich ist Bucheli als wissenschaftlicher Reisebegleiter/Fachreferent in Sachen Wetter und Klima für ein Schweizer Reiseunternehmen weltweit unterwegs.

C

Sybille Chiari

Sybille Chiari hat an der Universität für Bodenkultur studiert und promoviert (Studium Landschaftsplanung- und pflege, Dissertation im Rahmen des Doktoratskollegs Nachhaltige Entwicklung). Seit 2011 arbeitet sie am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit und leitet dort nationale und internationale Forschungsprojekte zum Thema Klimakommunikation und zur Verbreitung nachhaltiger und klimabewusster Lebensstile. Universitätsübergreifend engagiert sie sich zudem für das Thema Klimaschutz an Bildungseinrichtungen.

Renate Christ

Renate Christ hat ein Doktorat in Biologie von der Universität Salzburg. Sie hat etliche Jahre im Bereich Luftreinhaltung gearbeitet. Seit 1990 befasst sie sich mit wissenschaftlichen und politischen Aspekten von globalen Umweltproblemen, vor allem Klimaänderung und nachhaltiger Entwicklung. Sie war viele Jahre bei UNEP und der Europäischen Kommission beschäftigt. Von 2004 bis zu ihrer Pensionierung hat sie das Sekretariat des IPCC in Genf geleitet.

Adam Corner

Adam Corner ist wissenschaftlicher Leiter von Climate Outreach und „Honorary Research Fellow“ an der School of Psychology, Cardiff University. Innerhalb von Climate Outreach leitet er neben dem Forschungs-Portfolio vor allem die Zusammenarbeit mit akademischen Partnern. Er schreibt regelmäßig für internationale Medien wie etwa The Guardian oder das New Scientist Magazine. Gemeinsam mit Jamie Clarke veröffentlichte er das Buch „Talking Climate: From Research to Practice in Public Engagement“, herausgegeben durch Palgrave Macmillan. Adam leitet das flagship-Projekt „Climate Visuals“, bei dem es darum geht, gemeinsam mit internationalen ExpertInnen eine innovative Bild-Sprache für den Klimawandel voranzutreiben.

F

Dieter Fortmann

Dr. Dieter Fortmann, 79 Jahre, bis zur Pensionierung Deutsch- und Psychologielehrer am Gymnasium. 20 Jahre Vorsitzender des BUND Ulm. Vielseitige Kooperation des BUND mit der Gemeinderat, Verwaltung und Schulen der Stadt Ulm im Bereich Landschaftsentwicklung, auch durch Großplanzungen mit Schulklassen. Initiator einer Bürgespendeaktion:“Pflanz dir einen Stammbaum“ durch die derzeit 300 Bäume im Wert von 300.000 € in der Ulmer Innenstadt gepflanzt wurden. Herausgeber eines Führers „unterwegs in ulm. die 60 ulmer spazierwege“

G

Angelika Gellrich

Geboren 1982 in Bad Hersfeld. Studium der Psychologie an der Universität Göttingen und in Padua, Italien. Promotion an der Universität Kassel über psychologische und soziale Bedingungen der Verbreitung klimaschonender Innovationen. Seit April 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Umweltbundesamt (UBA). Forschungsschwerpunkte: Umweltbewusstsein und -verhalten, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Lebensstile.

Viola Gerlach

Viola Gerlach ist wissenschaftliche Referentin des Direktors Prof. Dr. Ortwin Renn am Institut for Advanced Sustainability Studies (IASS). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Risikokommunikation und Risikowahrnehmung insbesondere mit den Schwerpunktthemen Klimawandel und Energiewende. Sie ist erfahrende Moderatorin von nationalen und internationalen Bürger- und Stakeholderdialogen.

Torsten Grothmann

Die Forschungs- und Beratungstätigkeit von Dr. Grothmann fokussiert auf das Verständnis der Einflussfaktoren menschlichen und organisationalen Handelns im Kontext von Umweltrisiken, die Nutzung dieser Erkenntnisse für die Entwicklung handlungsmotivierender Partizipations-, Kommunikations- und Bildungsformate sowie die Evaluation dieser Formate. Seine Spezialisierungen liegen in den Bereichen der Förderung des Klimaschutzes, der Anpassung an den Klimawandel, der Naturgefahrenvorsorge sowie der Gesundheitsvorsorge. Nach seinem Psychologiestudium hat er seit 2001 zu diesen Themen am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie im Rahmen seiner selbständigen Tätigkeit in diversen inter- und transdisziplinären Teams national und international geforscht sowie Akteurinnen und Akteure aus Politik und Verwaltung beraten. Aktuell arbeitet er als Senior Scientist an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und als freier Mitarbeiter der e-fect dialog evaluation consulting eG.

Heinz Gutscher

Heinz Gutscher war 1990-2016 Ordinarius für Sozialpsychologie an der Universität Zürich, 2010-2016 Präsident der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und 2009-2017 Präsident von ProClim, Forum for Climate and Global Change. Seit 2013 ist er Mitglied im Science Committee von Future Earth. Er hat insgesamt 40 Jahre Erfahrung in verschiedensten Bereichen der Sozialforschung zu Themen wie Chancen und Risiken der neuen Telekommunikationsmittel, Mechanismen der Vertrauensbildung sowie sozialer Einflussprozesse, sozialpsychologische Aspekte von Nachhaltigkeit, Risikowahrnehmung und -kommunikation, Planung und Implementierung grossflächiger sozialer Interventionen und Kampagnen, Anwendung von sozialpsychologischem Knowhow in Feldern wie Energie, Mobilität, Konsum und Akzeptanz neuer Technologien.

H

Platzhalter Portrait

Susanne Hackling

Susanne Hackling absolvierte am Berufskolleg Senne der Stadt Bielefeld eine Ausbildung zur Staatlich geprüften gestaltungstechnischen Assistentin, mit dem fachlichen Schwerpunkt Grafikdesign. Seit dem Sommer 2016 studiert sie an der Hochschule der Medien in Stuttgart Werbung und Marktkommunikation. Der Schwerpunkt des Studiums liegt im Entwickeln und Analysieren von Werbe – und Kommunikationskampagnen.

Ingmar Höbarth

DI Ingmar Höbarth ist seit der Einrichtung des Klima- und Energiefonds im Jahr 2007 Geschäftsführer des Fonds. Der Absolvent der Universität für Bodenkultur in Wien begann sein umweltpolitisches Engagement 1982 als Gründungsmitglied der Umweltorganisationen GLOBAL 2000 und Greenpeace. Als Kampagnenleiter koordinierte Ingmar Höbarth im Rahmen seiner fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit bei GLOBAL 2000 unter anderem Kampagnen zu den Themen Kraftwerk Hainburg, Regenwald, grenznahe Atomkraftwerke, Gentechnik, Klima und Pestizide und führte das Pestizidreduktionsprogramm mit REWE zum Abschluss. Ingmar Höbarth war bis 2006 Vorstandsmitglied und Geschäftsführer von GLOBAL 2000. Auf internationaler Ebene war Ingmar Höbarth acht Jahre Vertreter von GLOBAL 2000 bei Friends of the Earth International und Vorstandsmitglied im Ökobüro – der Koordinationsstelle österreichischer Umweltschutzorganisationen.

Imke Hoppe

Dr. Imke Hoppe ist Kommunikationswissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt auf Klimakommunikation und Nachhaltigkeit. Sie forscht dazu, wie Menschen die Darstellung des Klimawandels in den Medien erleben. Im Rahmen ihrer Dissertation an der TU Ilmenau sowie am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie arbeitete sie mit Dramaturgie-Konzepten sowie handlungsorientierten Lehr- und Lernmodellen, um das klimaschonende Handeln von Individuen zu unterstützen. Seit 2014 arbeitet Imke Hoppe als PostDoc im Exzellenzcluster „CliSAP“ sowie am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg. Hier untersuchte sie insbesondere die (Online-)Kommunikation zu Weltklimakonferenzen und  dem IPCC.

Mike Hulme

Mike Hulme ist Professor für Humangeographie an der Universität Cambridge in Großbritannien. Seine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Klima, Geschichte und Kultur analysiert wie Wissen über Klima und Klimawandel entsteht und dargestellt wird. Dabei analysiert er die zahlreichen Möglichkeiten, wie der Klimawandel im globalen öffentlichen Diskurs wahrgenommen wird. Sein letztes Buch „Weathered: Cultures of Climate” wurde im November 2016 veröffentlicht. Zu den bisher veröffentlichten Büchern gehört unter anderem das weltweit bekannte „Streitfall Klimawandel: Warum es für die größte Herausforderung keine einfachen Lösungen gibt“. Zuvor war er am King´s College London sowie an der Universität von East Anglia tätig und von 2000 bis 2007 Gründungsdirektor des Tyndall Centre for Climate Change Research. Seit 2008 ist er Chefredakteur der Zeitschrift „Wiley Interdisciplinary Reviews (WIREs) Climate Change“.

K

Uwe Kirsche

Nach einem Studium der Germanistik, Linguistik und Philosophie arbeitete Uwe Kirsche (58) seit 1989 als Pressereferent und Pressesprecher in der deutschen Energie- und Telekommunikationswirtschaft. Mit dem Wechsel zum Deutscher Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Main im Jahr 2002 als Leiter der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit rückte auch die aktive Kommunikation der Themen Klimawandel und Anpassung an die Klimaveränderung ins Zentrum seiner beruflichen Tätigkeit. Die ‚Klimakommunikation‘ ist heute eine der zentralen Aufgaben der Unternehmenskommunikation des nationalen Wetterdienstes der Bundesrepublik Deutschland.

Viktor Klein

Amelie Kleinmann

Nachdem Amelie Kleinmann ihre Berufsausbildung als „Kauffrau für Marketingkommunikation“ in einer Agentur für Strategie und Kommunikationsdesign abgeschlossen hat studiert sie seit März 2016 im Bachelorstudiengang „Werbung und Marktkommunikation“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Annemarie Körfgen

Annemarie Körfgen hat an der Universität Bayreuth und an der Universität für Bodenkultur studiert (Geoökologie/Water Management). Seit 2015 arbeitet sie in der Arbeitsgruppe „Communication and Education in Geography“ der Universität Innsbruck. Das Hauptaugenmerk ihrer Forschung liegt auf Klimakommunikation mit Jugendlichen und der Entwicklung von Erfolgsfaktoren in der Klimakommunikation. Sie arbeitet zudem an einer stärkeren nationalen und internationalen Zusammenarbeit zwischen KlimakommunikatorInnen verschiedener Hintergründe.

Platzhalter Portrait

Helga Kromp-Kolb

Alina Kuthe

Alina Kuthe hat an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg Realschullehramt studiert und anschließend an der Universität Innsbruck ihren Master in Bereich Schulforschung und Schulentwicklung abgeschlossen. Seit Oktober 2014 arbeitet sie am Institut für Geographie der Universität Innsbruck als Doktorandin in der Arbeitsgruppe „Communication and Education in Geographie“. Ihre Forschungsarbeit beschäftigt sich vor allem mit den verschiedenen Faktoren von Klimawandelbewusstsein – besonders von Jugendlichen und der Frage, wie diese im Rahmen von Klimawandelbildung und Klimawandelkommunikation beeinflusst werden können.

L

Martin Läubli

Martin Läubli ist diplomierter Geograf und beschäftigt sich seit 17 Jahren als Wissenschaftsredaktor beim Zürcher Tages-Anzeiger mit Klimaforschung. Zudem ist er seit 2000 Sonderkorrespondent bei den UN-Klimakonferenzen.

Stephan Lewandowsky

Stephan Lewandowsky ist Kognitionswissenschafter an der University of Bristol. In seiner Forschung untersucht er das Gedächtnis, Entscheidungsprozesse und Wissensstrukturen mit speziellem Fokus darauf, wie Personen ihr Wissen über bestimmte Themen durch neue Informationen aktualisieren bzw. korrigieren. Seine aktuelle Forschungsarbeit fokussiert auf potentielle Widersprüche zwischen menschlicher Wahrnehmung und der physischen Natur des Klimawandels. Professor Lewandowsky war von 2006 bis 2008 Associate Editor des Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition. Darüber hinaus schrieb er etwa 50 Gastkommentare in internationalen Medien zum Thema Klimawandel-Skeptizismus und Berichterstattung zu Forschung in den Medien. Aktuell ist er „digital content editor“ für die Psychonomic Society und betreibt einen Blog zur Kognitionsforschung.

Jonathan Lynn

Jonathan Lynn ist Leiter der Kommunikation und Medienkontakte beim Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC. Bevor er sich im November 2011 dem IPCC anschloss, arbeitete er 32 Jahre als Auslandkorrespondent und Editor für die Presseagentur Reuters und berichtete aus über 30 Ländern in der ganzen Welt. Er hat ein MA der Cambridge University, wo er am Clare College moderne Sprachen studierte. Er ist Mitglied der Royal Geographical Society.

M

Carel Mohn

Carel Mohn leitet das Projekt klimafakten.de seit dem Start in 2011. Zuvor arbeitete er als Kommunikationsdirektor Deutschland für die European Climate Foundation, führte die Kommunikationsabteilung des DIW, arbeitete als Sprecher für den Bundesverband der Verbraucherzentralen und bei Transparency International. Er hat einen Abschluss von der Deutschen Journalistenschule München sowie ein Diplom in Politologie.

Susanne Moser

Susanne Moser von der Universität Trier, 1994; Ph.D. in Geographie, Clark Universität, 1997, ist seit 2008 Direktorin ihrer unabhängigen Forschungs- und Consultingfirma, Susanne Moser Research & Consulting, in Santa Cruz, Kalifornien und ein Social Science Research Fellow des Woods Institute for the Environment an der Stanford University. Sie gilt als international renomierte Expertin in Sachen Klimakommunikation, Anpassungen an Klimaveränderungen, soziale Transformation, und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik. Sie arbeitet vorwiegend mit Organisationen und Regierungsvertreter(inne)n auf der lokalen, bundesstaatlichen und nationalen Ebene in den USA. Frau Dr. Moser hat zu verschiedenen internationalen, nationalen und regionalen Gutachten über Klimaeveränderungen beigetragen (z.B. IPCC, US National Climate Assessment etc.), war Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Future Earth, und ist eine langjährige Senior Beraterin des International Social Science Council’s. Frau Dr. Moser wurde ausgezeichnet als Fellow des Aldo Leopold Leadership, Kavli Frontiers of Science, UCAR Leadership, Donella Measows Leadership, Google Science Communication and Walton Sustainability Solutions Programs, erhielt in 2014 den Marc Hershman Preis, und diente 2015 als Distinguished Adaptation Scholar an der Universität von Arizona.

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Tatiana Herda Muñoz

N

Inge Niedek

Inge Niedek ist 1. Vorsitzende der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG) und Vorsitzende der IABM (International Association of Broadcast Meteorology), einer Kommunikationsplattform für Wetterpräsentatoren mit dem Ziel, qualifizierte Informationen über Wetter und Klima in den Medien zu verbreiten. Sie war lange in der Hauptredaktion Aktuelle Nachrichten beim ZDF tätig, mit den Aufgabenbereichen Präsentation von Wettervorhersagen für Nachrichten- und Magazinsendungen; Regelmäßige Sendungen zu Wetter und Gesundheit; Außenreportagen und Interviews zum Thema Wetter und Klima; Zurzeit arbeitet sie selbständig als Diplom-Meteorologin und Journalistin im Bereich Wetter, Klima, Medien und Touristik.

Bernhard Niedermoser

Geboren in Kitzbühel am 5. März 1967. Von 1987 bis 1994 die Meteorologie als angewandte Physik intensiv in Innsbruck studiert. Von 1994 bis 1996 beim Land Tirol als IT und GIS Programmierer sowie Projektleiter thematisch die Sinne erweitert. 1996 ein toller Wechsel zur ZAMG nach Salzburg, wo ich mich seit mehr als 20 Jahren einbringen darf. Thematisch in fast allen Teilen der Meteorologie zu Hause. Schwerpunkte alpine Synoptik (Vorhersage) und Umweltmeteorologie. Daneben tiefe Einblicke in Anwendungsprogrammierung, Klimatologie und Projektleitung. Einige Meteorologie- und Forschungsprojekte geführt. Dem Forschungsobservatorium am Sonnblick tief verbunden. Von 2010 bis 2016 als Leiter des Sonnblickobservatoriums, seit 2010 im Vorstand des Sonnblickvereins, gleichzeitig auch dessen Schatzmeister. Seit 2011 Leiter der ZAMG für die Bundesländer Salzburg und Oberösterreich mit knapp über 20 Mitarbeitern.

Thomas Nocke

Thomas Nocke ist Wissenschaftler im Bereich der Umweltinformatik am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Er promovierte in der Informatik zur Visualisierung von Klimadaten an der Universität Rostock. Seit 2002 erforscht er die Themen der visuellen Analyse und der visuellen Kommunikation von Klimadaten. Er ist verantwortlich für die Entwicklungen an den Portalen klimafolgenonline.com sowie KlimafolgenOnline-Bildung.de, und erforscht innovative Lösungen im Bereich der Climate Services.

O

Hermann Ott

Prof. Dr. Hermann E. Ott ist beim Wuppertal Institut für Klima Umwelt, Energie und lehrt als Honorarprofessor an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Von 1994 bis 2009 arbeitete er für das Wuppertal Institut, u.a. als Leiter der Abteilung Klimapolitik (ab 1998) und als Gründer und Leiter des Berliner Büros (ab 2004). Zuvor war er Rechtsanwalt für Umwelt- und Strafsachen. Als Mitglied des Bundestages 2009 bis 2013 war er Klimapolitischer Sprecher für B90/Grüne sowie Obmann der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Er diente von 2001 bis 2007 als Aufsichtsrat von Greenpeace Deutschland, war stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung und ist seit Oktober 2016 im Präsidium des Deutschen Naturschutzrings. Webseite: www.hermann-e-ott.de

 

P

Gian-Kasper Plattner

Gian-Kasper Plattner studierte Geographie an der Universität Basel und promovierte 2001 in Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern. Anschliessend forschte er an der University of California Los Angeles, der Universität Bern und der ETH Zürich. 2009 wurde er wissenschaftlicher Direktor und 2014 Leiter der Technical Support Unit (TSU) der Arbeitsgruppe I „Naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels“ für den Fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC. Anfang 2016 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Direktors an die WSL, wo er u.a. das WSL Programm EnviDat leitet. Gian-Kasper Plattner hat einen Lehrauftrag an der ETH Zürich.

Marlene Potthoff

Marlene Potthoff, geboren 1960, ist seit Okt. 2011 Bundeskoordinatorin des Stromspar-Check für den Deutschen Caritasverband e. V. Zuvor war ich als Projektleiterin im Energiesparservice und Stromspar-Check des Caritasverband Frankfurt beschäftigt und von 2001 bis 2009 als Kampagnenleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin in der Klimaschutzagentur Region Hannover tätig. Die Entwicklung und Koordination von zielgruppenbezogen Kampagnen zu Klimaschutz und Energieeffizienz war immer einer meiner Hauptarbeitsbereiche. Als ausgebildete Pädagogin sind mir Klimaschutz neue Wege der Kommunikation und gesellschaftlicher Wandel privat und beruflich ein besonderes Anliegen.

Andrea Prutsch

Andrea Prutsch ist seit 2008 am Umweltbundesamt Wien tätig und seit 2015 stellvertretende Leiterin der Abteilung Umweltfolgenabschätzung und Klimawandel. Ihr fachlicher Schwerpunkt umfasst methodische und anwendungsbezogene Fragestellungen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Dabei ist ein Schwerpunkt die Kommunikation und Wissensvermittlung von Anpassungsthemen zu EntscheidungsträgerInnen und der Öffentlichkeit. In ihrer Tätigkeit hat Frau Prutsch in den letzten Jahren zahlreiche europäische und nationale Projekte geleitet.

R

Fritz Reusswig

Dr. Fritz Reusswig, Studium der Soziologie und Philosophie an der J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main, Diplomarbeit 1984 über Th. W. Adornos „Negative Dialektik“, Promotion 1992 mit einer Arbeit über Hegels Subjekttheorie. 2005 Visiting Fellow am Carribbean Community Climate Change Center (CCCCC), Belmopan (Belize) und an der J.F. Kennedy Center of Governance, Harvard. 2008 Habilitation an der Universität Potsdam zum Thema „Consuming Nature: Modern Lifestyles and Their Environment“. Forschungs- und Beratungstätigkeiten im Bereich kommunaler Klimaschutz/Klimaanpassung.

S

Mike S. Schäfer

Dr. Mike S. Schäfer ist Professor für Wissenschaftskommunikation und Direktor des Kompetenzzentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung an der Universität Zürich. In Forschung und Lehre konzentriert er sich u.a. auf die Medienberichterstattung und Online-Kommunikation über den Klimawandel und hat dazu umfangreich publiziert. Er hat die Bände «Das Medien-Klima» (2012, Springer) und «Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation» (2017, Springer) mit herausgegeben und zählt zu den Herausgebern der «Oxford Encyclopedia of Climate Change Communication». Mike S. Schäfer twittert unter @mss7676.

Helfried Scheifinger

Dr. Helfried Scheifinger arbeitet seit 1998 an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien. Nach seiner Sponsion (1985) bzw. Promotion (1993) war er am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien, beim CSIR in Südafrika und am Institut für Meteorologie der Universität für Bodenkultur beschäftigt. Zu seinen Forschungsinteressen gehören Themen aus dem Bereich der Umweltmeteorologie (Aerosole, troposphärisches Ozon, Quell-Rezeptoranalyse und numerische Pollenvorhersage) und Klimatologie (statistisches Downscaling, der Einfluss des Klimas auf die Phänologie und Erfassung und Zuordnung des menschlichen Einflusses auf das Klima).

Hannah Schmid-Petri

Hannah Schmid-Petri ist ab August 2017 Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftskommunikation an der Universität Passau. Davor war sie sechs Jahre als Post-Doc am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern tätig. Ein Fokus ihrer Forschungstätigkeit liegt auf der Diskussion über den Klimawandel in verschiedenen Arenen (Online, Massenmedien, Politik) sowie auf der medialen Konstruktion von Klimawandel-Skeptizismus. Sie beschäftigt sich etwa mit der Präsenz von Skeptikern in unterschiedlichen Kommunikationsangeboten, Faktoren die diese erklären können oder mit den kommunikative Strategien dieses Countermovements, um gezielt Unsicherheit zu kreieren.

Christopher Schrader

Christopher Schrader ist seit 25 Jahren Wissenschafts-Journalist und hat in der Zeit als Redakteur bei drei verschiedenen Blättern und als Autor für viele weitere Zeitungen, Zeitschriften und Online-Medien gearbeitet. Seine Themen sind seit 15 Jahren vor allem Klimaforschung, Energietechnik und Umwelt. Schon längere Zeit fragt er sich, warum das Wissen über die drastischen Veränderungen und die Gründe dafür so relativ wenig Folgen hat, warum seine Leser offenbar so zurückhaltend bei politischen Maßnahmen und so widerwillig bei Verhaltensänderung im Alltag sind, warum schon kleine Umstellungen wie der Einsatz von energiesparenden Lampen zuverlässig großen Widerstand auslöst. Die Antworten auf diese Frage hofft er unter anderem auf dieser Konferenz zu besprechen.

Toralf Staud

Toralf Staud lebt als Journalist und Buchautor in Berlin. Neben seiner Arbeit für klimafakten.de war und ist er u.a. für Die Zeit und Zeit Online, Süddeutsche Zeitung und die tageszeitung sowie für MDR, SWR und Deutschlandfunk tätig. Seine Bücher erschienen bei Kiepenheuer&Witsch und der Bundeszentrale für politische Bildung. Im Jahr 2012 wurde er mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus ausgezeichnet, als Teil eines Teams von Zeit und Zeit Online erhielt er 2016 den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie Datenjournalismus.

Johann Stötter

Universitätsprofessor, Leiter des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck, wissenschaftlicher Co-Leiter des Comet-K1-Zentrums „alpS – Centre for Climate Change Adaptation“, Innsbruck, stellv. Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Vorstand des Climate Change Centre Austria (CCCA), Inhaltliche Forschungsschwerpunkte: Gebirgsforschung, Global Change-Forschung, Klimawandelfolgen-Forschung, Adaptionsforschung, Fernerkundung; regionale Forschungsschwerpunkte: Alpen, Island, Skandinavien, Indonesien

T

Manfred Tries

Manfred Tries ist alleiniger Gesellschafter, Gründer und Geschäftsführer der TRIES Gruppe. Das Unternehmen gehörte 2014 bei der Ausschreibung des CSR-Preises der Bundesregierung in seiner Kategorie bundesweit zu den 5 Preisträgern, die in Sachen gesellschaftlicher Verantwortung der Unternehmen und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurden. Herr Tries ist langjähriges Mitglied beim Ulmer Initiativkreis nachhaltige Entwicklung e.V. und bei B.A.U.M. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V.). Im September 2011 wurde ihm das Bundeverdienstkreuz am Bande verliehen.

U

Isabella Uhl

Isabella Uhl arbeitet am Fachbereich Psychologie, sowie im Umweltmanagement der Universität Salzburg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Klimawandelkommunikation. Sie untersucht, unter welchen Umständen Personen auf Informationen über den Klimawandel mit Abwehrmechanismen reagieren. Die Erkenntnisse der Umweltpsychologie wendet sie in ihrer Tätigkeit im Umweltmanagement an, indem sie Strategien zur Bewusstseinsförderung in Kooperation mit Unternehmen, NGO’s und kommunalen Einrichtungen umsetzt.

W

Marcus Wadsak

Marcus Wadsak, am 5. Oktober 1970 in Wien geboren, studierte Meteorologie an der Universität in Wien und schloss sein Studium 1998 ab. Seit 1995 arbeitet Wadsak als Meteorologe und Wetter-Redakteur beim ORF – zu den wichtigsten Stationen zählten der Ö3-Wecker, die Nachmittagssendung Willkommen Österreich und seit 2004 die Zeit im Bild. Seit 2012 leitet Wadsak die ORF-TV-Wetterredaktion. Als Mitglied der internationalen Klima-Plattform „Climate without Borders“ setzt er sich für Bewusstseinsbildung rund um den Klimawandel ein. Häufige Klimafragen und Wetterphänomene erklärt Wadsak in dem 2012 erschienenen Buch „Donnerwetter“ mit einem Augenzwinkern.

Platzhalter Portrait

Franziska Weder

Elisabeth Weidinger

Elisabeth Weidinger ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Klima-Konsortium (DKK). Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin kümmert sich um die digitale und analoge, interne und externe Kommunikation des Wissenschaftsverbands.
Vorher war sie beim Exzellenzcluster CliSAP der Universität Hamburg tätig. Dort war sie unter anderem für das Dossier zur Weltklimakonferenz in Paris, das Online-Spiel StadtklimaArchitekt und die Einführung des CEN-Twitter-Accounts verantwortlich. Als freie Journalistin hat Weidinger über acht Jahre für diverse Print-Magazine und Online-Medien gearbeitet, darunter Spiegel Online, Zeit Campus und der Freitag.

Bärbel Winkler

Bärbel Winkler beschäftigt sich neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als SAP-Systemanalystin seit 10 Jahren intensiv mit dem Thema Klimawandel und hilft seit 2010 bei der Webseite Skeptical Science mit, wo sie zunächst damit anfing, Widerlegungen für „beliebte“ Falschinformationen ins Deutsche zu übersetzen. Seit 2013 koordiniert sie die Übersetzungaktivitäten in über 20 Sprachen, veröffentlicht eigene Blog-Artikel und ist Mitverfasserin einiger wissenschaftlicher Studien zum Konsens in der Klimawissenschaft (Cook et al. 2013, Cook et al. 2016, Skuce et al. 2017). Beim 2015 gestarteten MOOC „Denial101x – Making sense of climate science denial“, der vom Skeptical Science Team zusammen mit der Universität Queensland zusammengestellt wurde, gehört Bärbel Winkler zum Forumteam und unterstützt dort die Teilnehmer bei Fragen rund um den Onlinekurs und seine Inhalte. Weitere Infos und Links zu den Veröffentlichungen finden Sie auf ihrer Skeptical Science Profilseite.

Nicole Witschi

Das von den beiden Bundesämter für Umwelt (BAFU) und für Energie (BFE) entwickelte „Klimaprogramm Bildung und Kommunikation“ ergänzt und verstärkt die Massnahmen des CO2-Gesetzes und fördert den Klimaschutz. Es setzt Schwerpunkte in der Berufsbildung sowie bei Informationen und Beratungen für Energiestädte und Gemeinden. Nicole Witschi leitet seit Januar 2015 den Bereich Kommunikation innerhalb des Klimaprogramms des BAFU‘s und ist zudem Energiestadtkoordinatorin der Stadt Biel.
In Biel setzt sie die vielfältigen Massnahmen zur Erreichung der Goldzertifizierung um und ist Bindeglied zwischen den verschiedenen Akteuren. Als langjährige Leiterin Kommunikation des Bieler Energieversorgers und Geschäftsführerin des Vereins Solarplattform Seeland kennt Sie die Anliegen, Herausforderungen und Schnittstellen der Kommunen. Neben ihrer umfassenden  Erfahrung in der Kommunikation bringt Nicole Witschi einen Marketing-Hintergrund mit und ist Natur&Umwelt-Fachfrau.

Gerhard Wotawa

Dr. Gerhard Wotawa wurde 1967 in Wien geboren und besitzt ein Doktorat in Meteorologie (Universität Wien, 1997) und einen Post-Graduate Abschluss (M.A.) im Fach Internationale Beziehungen (Donau-Universität Krems, 2009). Nach Anstellungen als Vertragsassistent und Angestellter an Wiener Universitäten und einem Auslandsjahr in den USA (University of Colorado at Boulder) arbeitete er 9 Jahre als „Atmospheric Sciences Officer“ bei der Internationalen Atomteststopp-Behörde CTBTO in Wien. Dabei war er am Aufbau des globalen Verifikationssystems für Kernwaffentests im Fachgebiet „Atmosphärische Transportsimulation“ maßgeblich beteiligt. Seit 2009 arbeitet Dr. Wotawa bei der ZAMG in Wien, seit November 2014 als Leiter des Bereiches Daten, Methoden, Modelle. Er ist gesamt-zuständig für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der ZAMG, für die Abteilungen Datenerfassung, Datenprüfung, Wettervorhersagemodellierung, Klimaforschung und Geophysik, sowie für das Datenzentrum des Climate Change Center Austria (CCCA). Seit März 2017 ist Gerhard Wotawa auch Obmann des CCCA.

Gabriela Wülser

Gabriela Wülser leitet beim Netzwerk für Transdisziplinäre Forschung der Akademien der Wissenschaften Schweiz Projekte zu Methoden der Ko-Produktion von Wissen in heterogenen Gruppen sowie zu nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen. Zurzeit erforscht sie an der ETH Zürich die Transferierbarkeit von Wissen zwischen transdisziplinären Forschungsprojekten. Seit dem Frühjahr 2017 ist sie zudem verantwortlich für Future Earth Schweiz. In ihrer Dissertation befasste sich die Umweltnaturwissenschafterin mit theoretischen und praktischen Konzeptionen von Forschung für nachhaltige Entwicklung.