Debatten zu den großen Klima-Fragen, Innovationen im Zukunftslabor und postapokalyptische Musik

Kürzlich haben wir das Programm für den K3 Kongress 2019 veröffentlicht. Alle, die in Karlsruhe dabei sind, dürfen sich neben den Keynotes und Workshops auf weitere Highlights freuen.

Wissenschaft und Praxis im Klimadialog
Das zentrale Vortrags- und Diskussionsformat des K3 Kongresses 2019 „Forum und Debatte“ ist unser Raum für anregende Debatten mit Expertinnen und Experten der Klimakommunikation. Hier treffen Wissenschaft und Praxis aufeinander. Hier wird gemeinsam über die großen Fragestellungen zur Klimakommunikation in Zeiten gesellschaftlicher Transformation diskutiert.

Über Generationen hinweg
Im K3 ZukunftsLAB arbeiten Jugendliche und Change Maker in einem 24-Stunden-Design-Thinking-Workshop gemeinsam an innovativen Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Klimakommunikation – jenseits von Denkmustern und Zuständigkeitsbereichen.* In der Abschlussveranstaltung diskutieren die Teilnehmenden des LABs ihre Ideen für unsere Zukunft mit zwei Protagonisten der ersten Stunde:

Mojib Latif leitet die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Er ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) und Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München und Wissenschaftsmoderator beim ZDF. Er vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse zu aktuellen und relevanten Fragen verständlich und unterhaltsam, wie etwa in seiner Fernsehsendung Leschs Kosmos.

Interessierte können sich für eine Teilnahme am ZukunftsLAB ab Anfang Juli bewerben. Auf den Bewerbungsstart weisen wir in unserem Newsletter und auf der K3 Website gesondert hin.

Konzert-Intervention zwischen Klimakatastrophe und Neuanfang
Vier Instrumentalvirtuosen machen am ersten Kongressabend die Hauptempfangshalle des Zentrums für Kultur und Medien in Karlsruhe zur Echokammer des Weltklimas. Diese Konzert-Intervention wird von Markus Rindt, dem Intendanten der Dresdener Sinfoniker, realisiert. In seinem aktuellen Projekt Antárctica setzt er sich intensiv damit auseinander, wie Klimawandel und klassische Musik zusammengebracht werden können und will MusikerInnen auf allen Kontinenten simultan miteinander verbinden. In Karlsruhe gibt er exklusive Einblicke in seine Arbeit.

Markus Rindt ist Intendant der Dresdner Sinfoniker. Getragen von dem Wunsch nach Dialog und Austausch, hat sich das 1997 von ihm gegründete Orchester mit transnationalen und politischen Projekten weltweit einen Namen gemacht. Eines seiner aufsehenerregendsten Konzerte war 2017 das Projekt TEAR DOWN THIS WALL! an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, mit dem er ein Zeichen gegen weltweit zunehmende Abschottung, Fanatismus und Fremdenhass setzte.

Die Anmeldung zum K3 Kongress ist bis zum 16. August 2019 möglich.